Angst vor Gewitter

Wem das bekannt ist, der sollte weiter lesen, denn es folgen wertvolle Infos.

Manche Menschen lieben Gewitter, lieben Blitz und Donner und die Kapriolen des Wetters! Vielen jedoch sind diese starken Naturmächte nicht geheuer. Besonders wenn das Gewitter heftig ausfällt, weil es vorher sehr heiß war, fürchten sich viele Menschen.

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Dies kann bis zu einer extremen Angst ausarten, die man Astraphobie nennt. Diese Angst kann irrational werden und die eigentliche Gefahr um einiges übersteigern.

 

Wie äußert sich Angst vor Gewitter?

Symptome in der Gefahrensituation können sein: Benommenheit, Beben an den Händen, den Beinen oder am ganzen Körper, starkes Schwitzen, Zittern, Wärme – oder Kälteschauer durchfahren den Körper, erhöhter Herzschlag, Herzrasen, starke Nervosität bis hin zum Magenkrämpfen, Übelkeit und Erbrechen.

Manche Menschen erstarren regelrecht aus Angst, vom Blitz getroffen zu werden. Sie können sich dermaßen fürchten, dass sie sich im Keller, im Abstellraum, im Bad oder an einem sonstigen vermeintlich sicheren Ort verbergen.

Diese Angst kann so groß werden, dass der Betroffene aus Angst vor Gewitter sich weigert, das Haus zu verlassen. Das natürlich umso mehr, je mehr Gewitterfronten angesagt sind.

Auch bei schwächeren Ängsten ist ein Zeichen, dass viele Menschen, die sich vor Unwetter und Gewitter fürchten, häufig Wetterprognosen im Fernsehen und Internet verfolgen, um sicher zu sein, dass die Wetterlage stabil ist.

Auch ein Blitzableiter am Haus ist natürlich unabdingbar – dies ist allerdings sowieso sinnvoll!

Schlechte Wetterprognosen können die Angst schon im Vorfeld auslösen – die Symptome beginnen schon, bevor das Gewitter überhaupt im Anzug ist.

 

Ursachen der Angst vor Gewitter

Zunächst einmal ist zu erwähnen, dass häufig Kinder Angst vor Gewitter haben. Diese Angst wird sich vermutlich im Laufe des Älterwerdens legen und meist ganz verschwinden. Kinder können diese Naturkatastrophen noch nicht einordnen und reagieren darum stärker auf die Geräusche wie Donner und die furchterregenden Blitze am Himmel.

Wer als Erwachsener noch an einer großen Gewitterangst leidet, hat in vielen Fällen in einem früheren Erlebnis unangenehme Erfahrungen im Zusammenhang mit Gewitter oder Unwetter gemacht.

Zum Beispiel kann ein Blitz ins Haus oder in unmittelbarer Nähe eingeschlagen sein und der Schreck war riesengroß. Oder es ist in der Vergangenheit bereits bei einem Gewitter zu Schäden wie Feuer oder Stromausfall gekommen. Auch wenn man einen Stromschlag bekommen hat, während draußen ein Gewitter tobte, kann dies nachhaltige Ängste auslösen.

Hilfe gegen Panik

Manche Menschen mit Angst vor Gewitter fürchten sich zudem davor, dass es zu Überschwemmungen und anderen Katastrophen kommt, wenn draußen das Unwetter seinen Lauf nimmt. Vielleicht haben sie so etwas wie Überschwemmungen schon einmal selber erlebt oder sich eingeprägt, was in den Medien bezüglich Umweltkatastrophen berichtet wird.

Gewitterangst kann auch aus der Kindheit kommen – Wer zum Beispiel als Kind erlebt hat, dass seine Eltern Gewitter Angst hatten, hat dies möglicherweise übernommen und fürchtet sich in der Folge vor Gewitter.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass ein Mensch, je nervöser unruhiger oder angespannter er ist, je mehr wird er zu Ängsten neigen, eben auch zu der Angst vor dem Gewitter.

 

Tipps und Tricks – was hilft bei einer Angst vor Gewitter?

Zunächst die gute Nachricht – in den allermeisten Fällen schränkt eine Angst vor Gewitter nicht unglaublich ein, da sie eben einfach nur punktuell bei Unwetter einsetzt.

Trotzdem ist es unangenehm, sich übertrieben fürchten zu müssen und es ist gut, dagegen vorgehen zu können.

Man sollte sich als Erstes einmal sagen lassen, dass die Wahrscheinlichkeit von einem Blitz getroffen zu werden oder zu sterben extrem gering ist. In Deutschland werden pro Jahr nur 8-24 Menschen von einem Blitz getroffen und nur 30-40 % davon erliegen ihren Verletzungen.

Verglichen damit, was bei einem Autounfall passiert, wie häufig dies vorkommt und wie groß diese Gefahr ist – ist die Gefahr beim Gewitter lächerlich gering.

Gut ist, wenn man beim Gewitter nicht alleine ist, sondern in Gesellschaft. Soziale Kontakte helfen und vertreiben Ängste, dabei ist es egal, ob es um Freunde oder Familie oder gar eine Veranstaltung geht.

Auch übliche Schutzmaßnahmen zu befolgen, die für ein Gewitter zu treffen sind, wie zum Beispiel die Stecker ziehen, gibt ein Gefühl von Kontrolle. Kontrolle schafft ein Gefühl von Sicherheit und Sicherheit mindert die Angst.

Entspannungstechniken und Konzentrationsübungen während eines Gewitters können ebenfalls helfen, sich von der Angst abzulenken. Sinn macht es, dies in Situationen zu üben, die entspannt sind. Wenn es dann gut funktioniert, ist dieses „Innere Entspannungsprogramm“ auch in Stresssituationen abrufbar.

Auch Visualisierungen können hilfreich sein – sich zum Beispiel vorzustellen, dass man das Gewitter unbeschadet überlebt, alles danach noch heile ist und der Garten vom Sommerregen wunderschön wächst. Visualisieren ist auch vorher zu üben, dann wird es im Ernstfall klappen.

Ansonsten ist eine simple Ablenkung auch eine Möglichkeit, die Angst vor Gewitter zu bekämpfen. Egal ob man nun Staub wischt, ein Kreuzworträtsel macht oder was auch immer – Ablenken ist keine schlechte Therapie!

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autor-ueber-unsAuf der Seite Schluss-mit-panik.de finden Sie Informationen zum Thema Panikattacken und Ängste. Das Thema sollte niemals unbehandelt bleiben, eine Behandlung durch spezialisierte Therapeuten und Ärzte wird stets angeraten. Die Autoren hinter diesem Portal beschäftigen sich seit Jahren mit der Materie – zum einen fließen hier persönliche Erfahrungen in die Ratgeber mit hinein, zum anderen wirkt ein Heilpraktiker bei der Entwicklung mit: Weiterlesen »