Agoraphobie Ursachen

Die Agoraphobie ist die Angst vor offenen oder überfüllten Räumen, vor öffentlichen Orten wie Einkaufsmärkten, usw. Die Agoraphobie ist stets mit dem Verlassen einer sicheren Zone, beispielsweise zu Hause verbunden.

Wenn du wissen willst, was die Ursachen der Agoraphobie sind und welche Auslöser dahinterstecken, dann lies einfach weiter. Du wirst vieles Wissenswertes erfahren

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Was sind die wichtigsten Ursachen und Auslöser einer Agoraphobie?

Wie bei anderen Ängsten auch, gibt es nicht eine Ursache oder einen Auslöser der Agoraphobie, es kommt immer auf den einzelnen Fall an. Häufig ist eine Kombination aus verschiedenen Faktoren vorhanden, welche die Entstehung und Entwicklung der Agoraphobie begünstigt und bedingt.

Agoraphobie wirkt sich unterschiedlich aus. Manche Menschen erleben eine anhaltende Angst vor Abwesenheit von zu Hause und fürchten sich, eine Panikattacke zu erleiden. Das kann so schlimm werden, dass diese Menschen erstarrt sind vor Angst und es für sie schwierig ist, ihre Heimat auch nur für einen kurzen Zeitraum zu verlassen. Das wiederum kann dazu führen, dass diese Menschen für viele Jahre im Haus leben. Das ist allerdings die extreme Form und auch diese ist keine ausweglose Situation.

Meist können die Betroffenen keinen offensichtlichen Grund für die erste panische Attacke erkennen. Sie scheint aus heiterem Himmel zu kommen. Also ist es schwer, die Ursachen dafür direkt herzuleiten. Dies ist häufig erst im Rahmen einer Psychotherapie mit einer fundierten Anamnese möglich. Häufig liegen die Ursachen jedoch in der Kindheit. Je früher die auslösenden Ursachen allerdings datiert werden, umso schwieriger wird es mit der Spezifizierung der Angststörung. Denn in diesem Fall ist diese Störung tief in der jeweiligen Persönlichkeit verwurzelt.

 

Ursachen der Agoraphobie

In vielen Fällen liegen die Ursachen im familiären Umfeld. So haben Kinder, die eine mit Angst besetzte Kindheit erlebt, ein größeres Risiko, später an einer Agoraphobie zu erkranken. Diese tritt jedoch zum Teil erst Jahre oder sogar Jahrzehnte später in Erscheinung.

Agoraphobie kann ausgelöst werden durch traumatische Erlebnisse, wie etwa Tod, Krankheit oder gar Missbrauch.

Auch können sich bestimmte Angst – oder Persönlichkeitsstörungen eines Elternteils in unterschiedlich starker Ausprägung auf das Kind übertragen. Aber auch fremde Personen oder eine immer wiederkehrende Situation können Auslöser für Agoraphobie sein.

Es wird gemutmaßt, dass auch Vererbung, also die genetische Veranlagung eine Rolle für diese Angststörung spielt.

Schlussendlich ist es so, dass ein Mensch, der an Agoraphobie leidet Angst hat, dass diese Angst auftritt, sobald er sich in die vermeintlich gefährliche Situation, also überfüllte oder leere Plätze begibt.

Im sicheren Zuhause wähnt sich der an Agoraphobie leidende Menschen sicher. Dies ist jedoch nur der Glaube an die Sicherheit. Das gilt es zu klären. Denn wenn über eine sichere Zone gesprochen wird, dann bezieht sich das auf eine Zone, in der die Person meint, dass Panikattacken nicht auftreten oder zumindestens sehr selten auftreten könnten. Das Zuhause ist quasi die Komfortzone. Dadurch neigt die Person immer mehr dazu, das eigene Heim nicht zu verlassen.

Die sichere Zone vor der Angst ist ein Mythos, der durch den Geist aufrechterhalten wird. Der Geist hat die Gewohnheit des Denkens, dass die sichere Zone ein Ort ist, um sich sicher zu fühlen und Agoraphobie und Panikattacken zu vermeiden.

Das ist die Vorstellung im Kopf – die Realität ist aber, dass es keine solche sichere Zone gibt. Es gibt nichts, was lebensbedrohlich ist, zu einer Panikattacke führt und den Menschen zwingt, zu Hause zu sitzen.

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Wege aus der Agoraphobie

Um aus der Agoraphobie herauszukommen, ist es wichtig, die eigenen bisherigen Erfahrungen mit Panikattacken zu überprüfen. O. k., die Panikattacken kommen und gehen wieder. Man selber ist noch da, lebendig und alles ist gut nach den Attacken. Möglicherweise war der Mensch während der Attacken der Überzeugung, er würde sterben. Die Realität hat bewiesen, dass er dies nicht tut.

Es kann sich erschreckend anführen, die sichere Zone zu verlassen. Die Umwelt kann dies oft nicht verstehen. Manch einer wird sogar aus dem Haus gezerrt, um sich schlagend und schreiend, damit er seine Angst überwindet. Es ist schwer, dies Unverständnis der Umwelt zu ertragen.

Trotzdem ist es wichtig in kleinen Schritten hinauszugehen – dies ermöglicht einen Blick durch die Gefängnismauern der Angst.

Nur der Mensch selber kann die eigene Situation verändern. Dafür ist es hilfreich, die Ursachen aus einem anderen Winkel besser zu verstehen.

 

Weitere Blickwinkel auf die Ursachen der Agoraphobie

Länger anhaltender Stress ist ebenfalls eine typische Ursache für Agoraphobie. Denn Stress, der nicht anders kompensiert werden kann, führt immer zu einer stärkeren Belastungssituation. Das hat wohl jeder schon mal erlebt: Wer stark angespannt ist reagiert sensibler und empfindlicher auf sämtliche Herausforderungen. Und macht sich schneller Sorgen und Ängste.

Verschiedene Erfahrungen können dazu beitragen, so etwa die längere und anstrengende Pflege eines schwer kranken Angehörigen oder der Verlust eines Jobs oder eine Trennung. Auch positiv anstrengende Erlebnisse wie die Geburt eines Kindes oder ein neuer Job sind als Auslöser zu beobachten.

Können diese Ereignisse und Erfahrungen nicht mehr ausgeglichen werden, kommt es zu Überlastung und Fehlsteuerung des Organismus. Wie viel es davon braucht, hängt von den persönlichen Konstitutionen und dem sozialen Netzwerk ab.

Bei krasser Form der Agoraphobie ist der geregelte Austausch von bestimmten Botenstoffen im Gehirn gestört. Aber auch dies wird sich wieder ändern!

 

Agoraphobie Ursachen Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Ausmaß der Grundanspannung nicht lediglich von Umweltereignissen oder der Zeitspanne abhängt, in welcher diese auftreten. Auch das angeborene Nervenkostüm, also die allgemeine Belastbarkeit des Einzelnen spielt hierbei eine ganz entscheidende Rolle. Derjenige, der unter einem höheren Niveau an Anspannung leidet, ist viel anfälliger für eine Agoraphobie.

Erlebnisse in der Kindheit, schlechte Erfahrungen und eine genetische Veranlagung spielen für die Ausbildung der Agoraphobie ebenso eine Rolle.

Aber – die Agoraphobie ist keine ausweglose Situation – es gibt Lösungen – immer!

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autor-ueber-unsAuf der Seite Schluss-mit-panik.de finden Sie Informationen zum Thema Panikattacken und Ängste. Das Thema sollte niemals unbehandelt bleiben, eine Behandlung durch spezialisierte Therapeuten und Ärzte wird stets angeraten. Die Autoren hinter diesem Portal beschäftigen sich seit Jahren mit der Materie – zum einen fließen hier persönliche Erfahrungen in die Ratgeber mit hinein, zum anderen wirkt ein Heilpraktiker bei der Entwicklung mit: Weiterlesen »