Panikattacken und Agoraphbie

Panikattacken sind eng mit Agoraphbie verknüpft. Der Grund entwickelte sich folgendermaßen: als erstes sind es kleinere Panikattacken, später wird es eine Panikstörung und schließlich artet alles in eine Agoraphbie aus. Das Problem bei der Geschichte: wenn nicht früh genug bei den ersten Panikattacken gehandelt wird, dann kann das ganze sehr schnell das eigene Leben einschränken. Vor allem dann, wenn es chronisch wird.


Betroffene haben einen langen Leidensweg zu durchgehen und werden im Alltag eingeschränkt

Eine Agoraphbie beschreibt einen Zustand, in dem Menschen Angst davor haben bestimmte Plätze zu betreten. Beispielsweise öffentliche Plätze oder Plätze mit vielen Menschen. In der Folge verschließen sich Betroffene in ihrem eigenen. Das Leben fließt geradezu an einem vorbei. Der Alltag wird nun derart eingeschränkt, dass es fast unmöglich ist, ein normales Leben zu führen.

Was sind die besten Lösungen, wenn eine Agoraphbie vorliegt?

Es sollte auf jeden Fall professionelle Hilfe gesucht werden. Ein zuständiger Arzt wird sich sofort um verschiedene Therapiemöglichkeiten bemühen. Es gibt viele Medikamente, die während des Heilungsprozesses dabei helfen, die Panikstörung zu unterbinden. Man sollte dabei aufpassen, dass nicht ausschließlich die Symptomatik behandelt wird. Denn dies hätte sehr schnell zur Folge, dass die Ursachen vernachlässigt werden. Das wiederum ist kein Garant für eine erfolgreiche Heilung.

 

 

Agoraphbie und Panikattacken – die Klassifikation

Bei einer Panikattacke handelt es sich immer um einen bestimmten Zeitraum, in dem eine intensive Angst gelebt wird. Dabei treten Symptome wie Zittern, Kurzatmigkeit, Druckgefühle, Schwitzen, Beklemmungsgefühle, Übelkeit oder die Angst zu sterben auf. Natürlich liegen nicht immer alle Symptome vor, aber einige tauchen auf. Zudem gibt es auch körperliche Krankheiten, die durch Drogen aber auch Medikamente bedingt werden können. Auch diese können Panikattacken verursachen. Das sind beispielsweise Gleichgewichtsstörungen, Schilddrüsenüberfunktionen, Migräne, Lungenkrankheiten oder Herzkrankheiten.

Was genau ist bekannt für einem Agoraphbie?

Es gibt Panikstörungen mit einer Agoraphbie und Panikstörungen ohne Agoraphbie. Agoraphbie bedeutet, dass die Menschen Angst vor Orten haben, an denen eine Flucht schwierig ist. Orte, an denen eine Panikattacke sozusagen peinlich wäre. Es entsteht quasi eine Angst vor der Angst. Die Angst davor, an diesen Orten Angstzustände zu erleiden. In der Folge ziehen sich die Menschen zurück. Bei einer Panikstörungen ohne Agoraphbie, ist diese Angst vor diesen Orten nicht vorhanden!

Dem allen voran geht die Panikstörung

Bevor es überhaupt zu einer Agoraphbie kommen kann, liegt im Regelfall eine Panikstörung vor. Diese entsteht, wenn Panikattacken häufig auftreten. Eine Panikattacke erleidet im Regelfall fast jeder Mensch mindestens einmal im Leben. Treten diese jedoch häufiger auf und beginnen das eigene Leben einzuschränken, dann spricht man von einer Agoraphbie.