Angst vor Enttäuschungen

Es ist wichtig, dass man wieder vertrauen kann. Wenn es schwer ist diese Angst vor einer Enttäuschung zu überwinden, dann ist es manchmal wichtig, dass man sich intensiv mit sich selbst beschäftigt und hinterfragt, woher das ganze rühren kann. Viele Menschen werden dieses Erlebnis gemacht haben. Man hat einem Menschen viel Vertrauen geschenkt, es wurde Zeit investiert aber auch Energie und dann kam der Niederschlag: man wurde enttäuscht. Im schlimmsten Fall sogar verletzt. Oft endet es auch deprimiert, ärgerlich und mit einer Kränkung.



Es entsteht die Angst davor enttäuscht zu werden. In der Folge entsteht eine tiefe Enttäuschung, mit der nun umgegangen werden muss. Zunächst ist man traurig und sucht natürlich nach einer entsprechenden Lösung.

Und begegnet man wiederholt Menschen in einer ähnlichen Situation, dann kann es passieren, dass man diese Menschen komplett meidet. Und das wiederum kann dazu führen, dass man sich Chancen entgehen lässt.

Es brennt sich ins Gehirn ein

Wenn eine bestimmte Zeit vergangen ist, nachdem eine Enttäuschung passiert ist, dann wächst Gras über die ganze Geschichte. Und dennoch bleibt etwas in unserem Unterbewusstsein zurück. Nämlich ein Schutzmechanismus, der sich Angst nennt. Und dieser wird immer dann aktiviert, wenn eine ähnliche Situation wieder in der Nähe ist. Deswegen ist es wichtig, dass man diesen Mechanismus ganz genau kennt. Gerade wenn es sich um zwischenmenschliche Aspekte handelt. Einer der wichtigsten Aspekte liegt dabei darin, wieder auf andere Menschen zu zugehen und sich bewusst auf diese einzulassen.

 

 

Was ist die Ursache dafür, dass man bei einer Enttäuschung Angst entwickelt?

Die Ursachen sind unterschiedlich. Grundsätzlich entstehen sie, weil unser Gehirn darauf programmiert ist, uns vor unschönen Situationen zu schützen. Alles was im Leben ein schlechtes Gefühl erzeugt, das wird als Gefahr eingestuft. In der Folge entsteht eine Angst, die uns davon abhält, wiederholt Aktionen durchzuführen, die den vorherigen ähneln. Also jenen mit der Enttäuschung. Nur gibt es dabei ein großes Problem: wir denken viel zu abstrakt. In der Folge entgehen uns Chancen. Genau diese Tatsache muss man einfach kennen.

Sich mit sich selbst identifizieren und bewusst die Enttäuschung deuten:

Es ist wichtig, dass eine erfolgte Enttäuschung ganz bewusst richtig gedeutet wird. Es ist Ablehnung und auch Schmerz entstanden. Und oft ist dieser derart schmerzhaft, dass man sich schützen möchte. Und in der Folge entsteht natürlich das, was entstehen muss: man wird einsamer. Man traut sich nicht mehr, auf andere Menschen zu zugehen.

Die Enttäuschung akzeptieren und die richtigen Schlüsse ziehen

Es ist wichtig, dass einerseits die Enttäuschung akzeptiert wird und andererseits die richtigen Resultate gezogen werden. Diese sind unterschiedlich. Und beziehen sich in aller erster Linie darauf, dass man positive Aspekte anerkennen muss. Vor allem, dass man etwas aus der ganzen Geschichte gelernt hat. Nämlich das, was man im Leben möchte und das, was man im Leben nicht will. Und auf dieser Grundlage lässt sich unkompliziert eine gute Struktur entwickeln, auf deren Basis diese Angst bewältigt werden kann. Man sollte das postive aerkennen. Und das ist schließlich das wichtigste und oberste Ziel, was man haben sollte. Selbstannahme spielt dabei einen entscheidenden Faktor. Sich selbst anzunehmen heißt im Endeffekt ebenso, dass man die Panik in den Griff bekommt und überwindet.