Angst vor Einsamkeit

Die Angst vor der Einsamkeit ist weiter verbreitet, als die meisten glauben. Sie hat ihre Hintergründe in der eigenen Lebensphilosophie, in der eigenen Entwicklung und darin, wie man das eigene Leben ausgestaltet. Jeder sollte wissen, dass einsame Menschen oftmals sehr darunter leiden. Und wer diese Einsamkeit einmal erlebt hat, der entwickelt im Laufe der Zeit einen Angstzustand davor. Gerade Randgruppen wie ältere Menschen, Behinderte oder Menschen mit depressiven Verstimmungen neigen dazu, sich zurückzuziehen. Und das Ganze steht komplett konträr zur Tatsache, dass Menschen immer in kollektiven Beständen zusammenarbeiten und zusammengehörig sind.


Woher kommt die Angst vor Einsamkeit

Die Angst hat ihren Ursprung darin, dass wir Menschen uns viel wohler fühlen, wenn wir andere Menschen um uns herum haben. Infolgedessen entsteht automatisch ein Angstzustand, wenn wir uns vorstellen, dass wir irgendwann ein einsames Leben führen. Die Vorstellung, vergessen zu werden oder von niemanden richtig erkannt zu werden intensiviert sich schließlich zu einem Zustand der Angst. Das ganze kann in einer Phobie enden, die alles andere als gesund ist.

 

 

Was kann gegen diese Angst unternommen werden?

Es gibt verschiedene Dinge, die man gegen diesen Zustand unternehmen kann. Ganz wichtig ist dabei, dass man sich damit auseinandersetzt, woher diese Angst überhaupt kommt. So spielt es eine wesentliche Rolle, ob es sich um einen Zustand handelt, der auf die eigene Vergangenheit zurückzuführen ist oder gegebenenfalls ein traumatisches Erlebnis entscheidend ist. Oftmals ist es so, dass diese Menschen in der Kindheit mit erlebten, wie andere Menschen unter der Einsamkeit leiden mussten. So beispielsweise Großeltern, die im Altersheim untergebracht wurden und vernachlässigt wurden. Kinder bekommen genau mit, wenn Menschen darunter leiden. Dadurch entsteht automatisch eine innere Angst, die mit dem älter werden bis zu einer Phobie hinreichen kann.

Angst davor, keinen Partner zu finden

Menschen, die Schwierigkeiten damit haben einen passenden Partner zu finden, leiden oftmals ebenso unter diesen Ängsten. Daher ist es wichtig, dass man aktiv handelt. Erst das proaktive Handeln trägt dazu bei, dass man diesen Angstzustand überwinden kann. Beispielsweise könnte man aktiv nach Frauen oder Männern suchen, die für eine Partnerschaft infrage kommen. Man sollte viel unter Menschen gehen, neue Menschen kennenlernen und treffen und dementsprechend Kontakte aufbauen. Wird dies getan, dann besteht eine gute Chance, dass man relativ zügig einen Partner findet, durch den diesem Angst negiert werden kann.

Es ist wichtig, dass man seine Angst überwindet

Die Angst vor Einsamkeit ist durchaus begründet. Dennoch sollte man alles tun, um diesen Zustand zu überwinden. Der Grund dafür ist relativ simpel: es gibt keinen Anlass und Grund einsam zu sein. Selbst im hohen Alter nicht. Wenn man sich aktiv darum kümmert, sich eine Familie aufbaut und etwas gegen die eigene Einsamkeit unternimmt, dann wird man nicht einsam sein. Wer jedoch eine Phobie entwickelt hat, der sollte vor allem seine Vergangenheit näher beleuchten. Man sollte sich anschauen, woher dieser über intensivierte Angstzustand eigentlich kommt und wie man diesen bestmöglich in den Griff bekommen kann und überwinden kann. Denn nur so kann man die Symptome, wie beispielsweise Panikattacken oder phobieähnliche Zustände überwinden und schließlich in den Griff bekommen.