Angst vor Dunkelheit

Unter dieser Angst leiden sehr viele Menschen. Und solange es keine Angst ist, die sich extrem intensiviert hat und eine Panikstörung erzeugt, ist auch alles normal. Die Angst vor der Dunkelheit unterliegt natürlichen Gesetzen. Wir Menschen sind mit unseren Augen ausgestattet, um uns zu orientieren.


Die Optik spielt also eine wichtige Rolle in unserem Leben. Denn sie gibt uns die Möglichkeit unser Umfeld abzutasten, zu kontrollieren und uns darin schließlich kontrolliert zu bewegen. Ebenso ist unser Augenlicht dafür zuständig, frühzeitig Gefahren zu erkennen und diesen nach Möglichkeit zu entkommen.

Wenn die Dunkelheit kommt

Doch sobald es dunkel ist, wird uns diese Kontrolle entzogen. Wenn es richtig dunkel ist, kann man nicht einmal die Hand vor den eigenen Augen sehen. Im schlimmsten Fall ist es nicht einmal möglich, dass man sich durch die Dunkelheit bewegen kann. Gefahren können nicht ausgemacht werden und man ist in gewisser Weise ausgeliefert. Und das lässt in uns automatisch Vorsicht aufkommen. Wenn es dunkel ist, dann entwickeln wir also eine natürliche Angst, die absolut normal ist.

 

 

Was ist, wenn es eine Angststörung wird?

Anders verhält es sich, wenn es sich um eine Angststörung handelt. Das bedeutet, dass die Dunkelheit alleine nicht Auslöser dieser intensiven Angst ist, sondern vorangegangene Erlebnisse. Beispielsweise eine Depression, ein Trauma, eine Situation der Unkontrolliertheit oder ähnliches. Sobald etwas in unserem Leben passiert ist, was mit der Dunkelheit in Kombination steht und negativ war, speichert unser Gehirn das ab.

Kommt es nun wiederholt zu einer solchen Situation, dann passiert was passieren muss: die Angst intensiviert sich, sobald wir durch die Dunkelheit gehen. Und das wiederum ist ein Phänomen, welches man auf gar keinen Fall unterschätzen darf. Es gibt aber Möglichkeiten und Wege, über die man sich gegen solche Phänomene schützen kann.

Sich mit der Dunkelheit vertraut machen

So gibt es beispielsweise die Option, dass man sich ganz bewusst mit der Dunkelheit vertraut macht. D.h., dass man in einem Raum, die man kennt bei absoluter Dunkelheit langsam vorbewegt. Das ganze sollte in kleinen Schritten passieren. Auf diese Weise kann man einerseits der Dunkelheit entkommen und andererseits Angststörungen und Ähnliches überwinden. Es ist jedoch zwingend notwendig, dass man eine kontrollierte Dunkelheit auf sich einlässt. Das bedeutet, dass keine schreckhaften oder angstfördernden Situationen zusätzlich entstehen können.

Vergangenheitsbewältigung

Zudem ist es wichtig, dass man die eigene Vergangenheit nach Möglichkeit bewältigt. Man sollte für sich herausfinden, worauf diese exzessive Angst zurückzuführen ist und wie man diese Ursachen beseitigen kann. Beispielsweise könnte man mit Meditation arbeiten. Es gibt aber auch das Prinzip der Hypnose oder die Möglichkeit der tiefen Entspannung. Es ist wichtig, dass man eine Art innerliche Zeitreise macht und vergangene Geschehnisse auflöst. Auf diese Weise hat man eine gute Chance, um Angstzustände aller Art zu überwinden, in den Griff zu bekommen und endlich wieder ein glückliches Leben zu führen. Vor allem auch mal nachts angstfrei zu sein.

Die Nacht kann so schön sein

Es gibt eigentlich nichts, was an der Nacht beängstigend sein müsste. Im Gegenteil: die Nacht kann wunderschön sein. So beispielsweise romantisch, ruhig und träumerisch.