Angststörung Therapie

Du leidest unter einer Angststörung? Und möchtest endlich etwas gegen sie tun? Doch wie sieht eine gute und erfolgreiche Angststörung Therapie aus? Was gehört dazu? Wir haben alle wichtigen Infos für Dich!


    1. Was gehört zu einer guten Angststörung Therapie mit dazu?

Eine Angststörung ist eine schwer wiegende und sehr belastende Erkrankung! Doch gilt es für eine Therapie erst einmal festzustellen, ob die Ängste nicht vielleicht doch Ausdruck einer anderen psychischen Problematik sein könnten. Oder gar eine körperliche Erkrankung dafür verantwortlich ist. Was in Deinem Fall zutrifft, kann der Hausarzt gemeinsam mit den entsprechenden Fachärzten herausfinden.

  • Generell ist es kein leichter Schritt, sich einzugestehen, dass seelisches Ungleichgewicht für die (körperlichen) Beschwerden verantwortlich sein könnte.

  • Hinzu kommt der gesellschaftliche wie auch private Druck, stets alles perfekt und richtig zu machen (und ein eben solches Lebensbild abzuliefern).

  • Daher können mitunter Jahre vergehen, bis psychotherapeutische Hilfe angenommen wird.

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Betrachte dies jedoch bitte nicht als Fehlschlag oder als etwas rein Negatives! Vielmehr beweist Du Dir und Deiner Umgebung, dass Du verantwortungsbewusst mit Dir und Deinem Leben umzugehen weißt. Dass Du weiterkommen willst und nicht gewillt bist, die Angststörung immer stärker werden zu lassen.

      1. Wie sieht eine Angststörung Therapie konkret aus?

Dies lässt sich pauschal nicht sagen – schließlich bringt jeder seine ganz eigene Geschichte beziehungsweise sein ganz eigenes Krankheitsbild mit. Dennoch hat sich im Großteil der Fälle eine Kombination aus Selbsthilfe sowie aus einer psychotherapeutischen Behandlung als erfolgreich und wirksam erwiesen.

  • Für die Therapie der Angststörung sind – wie bei anderen psychischen Erkrankungen auch – vor allem Fachärzte wie Psychiater oder Psychotherapeuten zuständig.

  • Je nach dem vorliegenden Schweregrad gibt es verschiedene Therapiewege.

  • Bei einer Angststörung kommt vor allem die sogenannte Verhaltenstherapie zur Anwendung.

Hierbei lernt der Patient, mit seinen Ängsten auf angemessene Art und Weise umzugehen. Ein Bestreben ist es, ihm die notwendigen „Werkzeuge“ an die Hand zu geben, damit er sich im Alltag erfolgreich gegen seine Ängste zu Wehr setzen kann.

  • Entspannungsmethoden spielen hierbei eine sehr wichtige Rolle.

  • Das Gleiche gilt für Stressmanagement.

  • Auf diese Weise wird es für den Betreffenden deutlich leichter, die starke seelische Belastung aushalten zu können.

    1. Was trägt noch zum Angststörung Therapie Erfolg mit bei?

Ein aktiver Lebensstil! Der viel körperliche Bewegung mit beinhaltet. Denn Studien und Untersuchungen haben gezeigt, wie sehr Sport dazu beitragen kann, die innerlichen Spannungen zu lösen. Und besser entspannen zu können.

  • Das Gleiche gilt auch für einen gesunden und ausgewogenen Lebensstil.

  • Versuche, Dich möglichst abwechslungsreich und gesund zu ernähren.

  • Denn wer vor allem einfache Kohlenhydrate wie Speisen mit viel Zucker zu sich nimmt, begünstigt die Angststörung ebenfalls.

  • Auch ausreichend Schlaf ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig.

Wir raten Dir zudem, die Konflikte aufzuarbeiten, die in Deinem Leben (noch) vorhanden sind. Hierbei kann auch eine gezielte Konfliktberatung helfen, die gemeinsam mit dem Partner oder anderen Beteiligten unternommen wird.

Versuche zudem, im Alltag immer wieder Inseln und Oasen der Ruhe zu schaffen. Zeiten, in denen Du Dich bewusst aus allem zurückziehst, tief ein- und ausatmest. Und lernst, für eine kurze Zeit zumindest los zu lassen. Du wirst sehen, wie sehr sich die ängstliche Daueranspannung löst – und wie gut dies tut!

      1. Und was ist mit einer medikamentösen Angststörung Therapie?

Nicht selten werden zahlreiche Medikamente wie Antidepressiva oder sogar Benzodiazepine im Zuge einer Angststörung Therapie verschrieben. Geschieht dies in Kombination mit einer psychotherapeutischen Behandlung, ist dies für eine kurze Zeit in Ordnung. Doch bekämpfen diese Mittel allenfalls die Symptome – die Ursachen jedoch nicht. Zumal auch, besonders bei den Benzodiazepinen, die Gefahr von Abhängigkeit besteht. Daher solltest Du gründlich mit Deinem Arzt darüber sprechen, ob dies in Deinem Fall wirklich ratsam ist!