Angststörung Behandlung

Du hast eine Angststörung? Und willst diese endlich bewältigen können, um wieder frei zu sein? Doch welche Therapie ist in dieser Hinsicht die richtige für Dich? Alles Wissenswerte zum Thema Angststörung Behandlung findest Du in diesem Beitrag!


    1. Warum ist eine Angststörung Behandlung so wichtig?

Ca. jeder fünfte Deutsche leidet im Laufe seines Lebens unter einer Angsterkrankung – ein beträchtlicher Wert. Doch nur die Hälfte hiervon lässt sich dabei von einem Arzt behandeln. Und es können Jahre vergehen, bis eine entsprechende Diagnose gestellt wird. Sei es aus Scham oder einfach deshalb, weil die Symptome falsch gedeutet werden.

Im Extremfall zieht sich der Betreffende völlig von seinem Umfeld zurück. Vermeidet all jene Situationen, in denen die Angst zuschlagen könnte. Und verlässt das Haus irgendwann gar nicht mehr.

Dabei wäre es so wichtig, sich so früh wie möglich den Ängsten zu stellen. Und diese zu behandeln beziehungsweise behandeln zu lassen.

  • Auf diese Weise kann man verhindern, dass die Angst chronisch wird.

  • Und je eher mit der Angststörung Behandlung begonnen wird, umso besser sind auch die Chancen.

Zumal es leider nicht selten ist, dass die Betroffenen weitere Erkrankungen entwickeln – wie etwa eine Depression. Auch eine Suchterkrankung ist in diesem Zusammenhang leider keine Seltenheit. Denn um die Ängste (vermeintlich) besser aushalten zu können, schlucken nicht wenige regelmäßig Medikamente oder trinken Alkohol.

      1. Wie kann eine Angststörung Behandlung aussehen?

Zum Glück gibt es heute diverse therapeutische Angebote in diesem Bereich! In der Regel wird hierzu eine Psychotherapie angeboten – vor allem die Verhaltenstherapie kommt hier zur Anwendung.

  • Auf eine rein medikamentöse Therapie sollte jedoch besser verzichtet werden.

  • Denn diese behandelt lediglich die Symptome – nicht aber die Ursachen.

Zumal bei der Einnahme von Antidepressiva oder Benzodiazepinen, die in diesem Zusammenhang häufig verschrieben werden, diverse Nebenwirkungen auftreten können. Und bei letzterer besteht die Gefahr einer Abhängigkeit. Daher sollten sie höchstens kurzfristig verschrieben werden!

Die Behandlung der Angststörung richtet sich jedoch auch danach, WELCHE Art von Ängsten vorliegt. So wird eine spezifische Phobie auf andere Weise therapiert als eine generalisierte Angststörung.

  • Bei einer spezifischen Phobie kommt vor allem die Konfrontationstherapie zur Anwendung.

  • Hierbei wird der Patient Schritt für Schritt mit „seinen“ jeweiligen Angstauslösern konfrontiert.

  • Dies geschieht natürlich in therapeutischer Begleitung.

  • Und er kann sehen, dass die erwartete oder befürchtete Katastrophe nicht eintritt.

Bereits bei den nächsten Konfrontationen ist die Angstreaktion deutlich geringer. Und der Patient kann sich endlich wieder angstfrei(er) bewegen…

    1. Und was ist mit der generalisierten Angststörung Behandlung?

Bei einer generalisierten Angststörung sieht die Therapie ein wenig anders aus. Hierbei leben die Betreffenden in ständiger Sorge. Etwa darüber, dass ihnen oder den Angehörigen etwas Schlimmes zustoßen könnte.

  • Im Zuge der Therapie wird der Patient ebenfalls mit den Befürchtungen und Sorgen konfrontiert.

  • Dies geschieht so lange, bis die Ängste nachlassen.

Dabei setzt man auf verschiedene Methoden wie etwa Gedankenstopp-Techniken oder Atemübungen. Bei besonders schweren Fällen können auch Medikamente unterstützend eingesetzt werden.

  • Allerdings wirken besonders die Antidepressiva nicht sofort.

  • Und es dauert einige Wochen, bis die erwünschte Wirkung eintritt.

Daher setzen viele auch auf pflanzliche Mittel, die zu einer besseren Entspannung mit beitragen. Das trifft beispielsweise auf Lavendel-Öl zu. Doch gilt auch hier: Bitte nehme diese nur in Rücksprache mit Deinem Arzt ein!

Experten empfehlen zudem regelmäßigen Sport beziehungsweise eine gewisse körperliche Aktivität. Denn auch dies trägt, ebenso wie Yoga, Meditation oder Autogenes Training, zu einer besseren Entspannung mit bei. Das Gleiche gilt auch für Biofeedback – das Ausprobieren lohnt sich!