Angst vorm Autofahren

Du bekommst starkes Herzklopfen, sobald Du Dich hinters Lenkrad setzt? Und schon beim bloßen Gedanken daran, dass Du Dich in den Straßenverkehr begibst, setzt eine große Panik ein? Du hast große Angst vorm Autofahren und weißt nicht, was Du dagegen tun kannst? Wir haben alle wichtigen Infos für Dich!


    1. Angst vorm Autofahren trotz Führerschein?

Amaxophobei, also die Angst vorm Autofahren, ist sehr viel mehr verbreitet als man denkt. Und gehört (nicht nur) hierzulande zu den Ängsten, die am häufigsten auftreten! Die Ursachen dahinter sind vielfältig. Und so lässt es sich pauschal leider nicht sagen, warum ausgerechnet man selbst an einer solchen Angst leidet.

  • Fest steht jedoch, dass Betroffene sehr sensibel sind.

  • Und nicht selten wird berichtet, dass von Beginn an negative Kommentare oder auch Erzählungen mit den Autofahren verbunden waren.

  • Angst vorm Autofahren
  • Angst vorm Fliegen

Dies kann beispielsweise deshalb sein, weil jemand aus dem Bekannten- oder dem Familienkreis beim Autofahren zu Tode kam oder verletzt wurde. Oder es hat kürzlich jemand einen Unfall gebaut. Ein anderer häufiger Grund: der berühmte Beifahrer, der es einfach nicht lassen kann, seine Kommentare abzugeben und der alles besser weiß.

Dies verunsichert natürlich! Und so ist es eigentlich kein Wunder, dass im Laufe der Zeit Vorurteile in Bezug auf das Autofahren entstehen. Die sich nicht selten zu einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Angst entwickeln….

  • Fahranfängern genügen auch schon vergleichsweise harmlose Erfahrungen, um eine solche Angst zu entwickeln.

  • Das kann ein kleiner Blechschaden sein.

  • Oder Kritik seitens des Fahrlehrers.

Im schlimmsten Fall kommt es zu der Angst vorm Autofahren aufgrund eines Traumas, das wiederum durch einen Unfall hervorgerufen wurde. Dies ist zum Glück jedoch eher selten der Fall.

Fakt ist aber: Der Besitz eines Führerscheins hat nicht viel mit der Entwicklung einer Angst vorm Autofahren zu tun.

    1. Wie die Angst vorm Autofahren überwinden?

Zunächst einmal muss man bei der Amaxaphobie unterscheiden. Denn es gibt zwei Arten dieser Angststörung:

  • die spezifische

  • und die unspezifische

Bei erstgenannter handelt es sich um eine Angst vor dem Fahren an sich sowie vor Autos. Diese, und das ist die gute Nachricht, lässt sich in der Regel gut behandeln. Beispielsweise mit einem Kurs bei einer Fahrschule, die auf diese Thematik spezialisiert ist. Auch Verhaltenstherapie und Gesprächskreise können hierbei sehr viel helfen. Und so schafft man es nicht selten, diese Angst, die so lange den Alltag bestimmte, innerhalb relativ kurzer Zeit zu überwinden – und das dauerhaft!

Die unspezifische ist hingegen etwas schwerer zu behandeln. Denn in diesem Fall kommt die Fahrangst aus einer anderen oder aus mehreren grundsätzlichen Ängsten. Und tritt in der Regel nur in gewissen Situationen auf, die mit dem Fahren in Verbindung stehen.

  • Nicht selten kommt es beim Autofahren zu einer Panikattacke.

  • Und so werden Autofahrten in Zukunft gemieden, um sich dem nicht mehr aussetzen zu müssen.

In diesem Fall raten wir Dir, dieser Ur-Angst auf den Grund zu gehen! Dies ist am besten im Zuge einer Therapie möglich, wie Erfahrungen gezeigt haben.

      1. Wie kannst Du die Angst vorm Autofahren noch besiegen?

Zum Glück gibt es mittlerweile ein umfangreiches Hilfsangebot, das in dieser Hinsicht angenommen werden kann! Erkundige Dich doch einfach mal im Internet, welche Fahrschulen auf diese Angst spezialisiert sind und wer solche Kurse anbietet. Die Fahrlehrer haben eine zusätzliche, psychologische Aus- oder Weiterbildung und können so in diesen Situationen souverän agieren und reagieren.

  • Teilweise werden auch unterstützende Gesprächskreise und Selbsthilfegruppen seitens der Fahrschule angeboten.

  • Daher lohnt es sich, die jeweiligen Angebote in Deiner Umgebung genauer in Augenschein zu nehmen.

Auch eine Therapie ist eine gute Möglichkeit, um Deine Ängste anzugehen! Am besten ist es, wenn beides Hand in Hand geht und beide, Fahrschule und Therapeut, miteinander in Verbindung stehen.