Angst vor Versagen

Dich begleitet eine ständige Angst vor Versagen? Davor, den eigenen Erwartungen und den Ansprüchen anderer nicht gerecht werden zu können? Was aber steckt hinter dieser tiefen Besorgnis – und was lässt sich gegen sie tun? In unserem Beitrag erfährst Du es!


    1. Was ist die Angst vor Versagen Phobie?

Immer neue Anforderungen im Job, neue Herausforderungen im familiären Bereich und dazu noch der Traum von neuen sportlichen Höchstleistungen: Heutzutage soll es immer noch besser werden. Unsere Leistungsgesellschaft setzt auf stets neue Rekorde – und das verlangt sehr viel von einem ab!

  • Doch kann dies auch zu einer ausgeprägten und tief sitzenden Angst vor Versagen führen.

  • Die so weit führt, dass sie das Denken, Fühlen und Handeln des Betroffenen komplett beherrscht.

  • Und ihn innerlich völlig lähmt und blockiert.

  • Angst vor Versagen
  • Angst vor Vögel

Diese Angst vor Versagen kann sich auf verschiedene Art und Weise äußern. Und sich auch bei unterschiedlichen psychischen Krankheiten zeigen – wie etwa bei einer sozialen Phobie, einer generalisierten Angststörung oder einer Depression.

  • So wird sich hierbei vor den Bewertungen anderer gefürchtet.

  • Oder man hat eine generell negative Sicht der Dinge.

  • Und ist überzeugt davon, überhaupt nichts zu können.

Die Folge davon: Man versucht, all jene Situationen zu vermeiden. Im extremen Fall endet dies mit einem kompletten Rückzug, einer totalen sozialen Isolation. Auch Symptome wie Schlafstörungen, Unruhe, Hitzewallungen und/ oder Kälteschauer sowie Verspannungen sind in diesem Zusammenhang sehr häufig zu beobachten.

      1. Wie äußert sich die Angst vor Versagen noch?

Nicht selten versuchen die Betroffenen, ihre Angst erfolgreich zu kompensieren. So lernen sie umso härter oder suchen sich noch deutlich schwerer zu erreichende Ziele. Um sich selbst und den Anderen etwas zu beweisen. Doch irgendwann verlieren sie den Mut – und einmal mehr den Glauben daran, dass sie es schaffen können. Sie befinden sich inmitten eines gefährlichen Teufelskreises…

  • Merkst Du, dass Dich Deine Angst von vielem abhält, dann ist das ein ernstes Alarmsignal.

  • Und ein Zeichen dafür, dass Du etwas tun solltest.

    1. Was sind die Angst zu scheitern Ursachen?

Doch was sind eigentlich die Ursachen für diese Phobie? Häufig haben die Betroffenen ein nur gering entwickeltes Selbstwertgefühl. Sie trauen sich selbst nichts zu und sind im tiefsten Inneren überzeugt „gar nichts zu können“. Dies kann seine Wurzeln in der Kindheit haben: Wenn man ständig den Satz „Das ist zu schwer für Dich“ zu hören bekam, trägt dies nun wirklich nicht dazu bei, diese oder jene Herausforderung anzunehmen. Auch negative Erfahrungen in Bezug auf Prüfungen oder Ähnliches können diese Angst begünstigen.

    1. Wie die Angst vor Prüfungen überwinden?

Eine Möglichkeit ist es, eine Therapie zu unternehmen. Dies kann in einer Klinik, aber auch ambulant, gemeinsam mit einem erfahrenen Psychologen oder Psychotherapeuten geschehen. In der Regel wird hierbei die kognitive Verhaltenstherapie eingesetzt, die sich als sehr wirksam erwiesen hat. Mithilfe von Konfrontationsübungen lernt der Patient, diese so gefürchteten Situationen nicht mehr zu meiden. Sondern sich ihnen gezielt auszusetzen.

  • Wie lange eine solche Therapie dauert, hängt von den jeweiligen Umständen ab.

  • Etwa, wie tief die Angst sitzt und wie lange sie Zeit hatte, sich frei zu entfalten.

Darüber hinaus spielt eine Rolle, wie der Alltag aussieht. So ist es ratsam, (zusätzlich dazu) Entspannungstechniken wie Yoga, Biofeedback, Autogenes Training oder Meditation anzuwenden. Teilweise können auch Medikamente wie Antidepressiva helfen – diese sollten aber nur für einen gewissen Zeitraum eingenommen werden! Kann jemand zudem auf ein stabiles soziales Netzwerk zurückgreifen, ist dies ebenfalls eine große Hilfe, die Angst vor Versagen endlich hinter sich zu lassen.

Auch körperliche Aktivität kann dabei helfen, den Kopf wieder frei(er) zu bekommen. Wichtig ist auch hier, dass der Sport als eine Möglichkeit zur Entspannung gesehen wird – und nicht als einen weiteren Bereich, in dem es Leistung abzurufen gilt.

  • Überprüfe zudem Deine persönlichen Ziele und Wünsche.

  • Welche davon sind wirklich Deine eigenen?

  • Und welche wurden ohne zu fragen übernommen? Obwohl sie eigentlich gar nicht zu Dir passen?

  • Dies gilt es, herauszufinden!