Angst vor Menschen

Du leidest unter Angst vor Menschen? Und willst wissen, was hinter dieser sozialen Phobie dahinter steckt? Was die Ursachen und Erscheinungsformen sind – und was sich dagegen tun lässt? Wir verraten Dir alles Wichtige zu diesem Thema!


    1. Was ist die Angst vor Menschen?

Diese Angst, auch unter dem Namen soziale Phobie bekannt, gehört zu der Gruppe der klassischen Angststörungen. Sie ist seit den 1960er Jahren bekannt und stellt den Betroffenen selbst in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

  • Dieser meidet gesellschaftliche Zusammenkünfte, die er mit starken Ängsten in Verbindung bringt.

  • Bei diesen Gelegenheiten, so fürchtet wer, könne er auf Ablehnung stoßen beziehungsweise die Erwartungen der Anderen nicht erfüllen.

  • Angst vor Menschen
  • Angst vor Menschenmassen

Sehr häufig ist auch die Furcht zu beobachten, dass diese Angst von den Anderen bemerkt wird – was die Scham noch einmal verstärkt.

  • Begleitet wird dies von starkem Herzrasen, Schwitzen, Atemnot und Zittern.

  • Auch häufiges Versprechen, Sprechhemmungen, Verkrampfungen und Schwindelgefühle sind keine Seltenheit.

  • Das Gleiche gilt für Symptome wie Durchfall, Übelkeit, Gedankenkreisen und Kopf- sowie Magenschmerzen.

Eine Situation, die zweifellos sehr unangenehm ist! Und daher tun die Betroffenen alles, um dies nicht mehr erleben zu müssen. Sie bleiben zunehmend zu Hause, isolieren sich. Reagieren nicht mehr auf Anrufe und vertrauen sich keinem mehr an.

      1. Wie gefährlich ist die Angst vor Menschen Phobie?

Das Problem hierbei ist: Diese Störung kann sehr viele Jahre lang anhalten! Begleitet wird sie von dem großen Schamgefühl, dass ein sich eingestehen noch einmal deutlich erschwert. Nicht selten kommt es dazu noch zu einer Alkoholsucht oder dem Konsum von Beruhigungsmitteln sowie Medikamenten und Drogen. Auch eine Depression ist in diesem Zusammenhang leider keine Seltenheit…

    1. Was sind die Angst vor Menschen Ursachen?

Die Ursachen lassen sich meist in die Kindheit oder in die Pubertät zurückverfolgen. So gab es nicht selten ein einschneidendes Erlebnis, bei dem der Betroffene Ablehnung erfahren hat. Dieses Ereignis wird nun als so traumatisch wahrgenommen, dass es weiter aufgebauscht wird. Und im Zuge dessen umso mehr Macht gewinnt – der ideale Nährboden für diese Phobie!

  • Es können auch viele kleine Erlebnisse sein, die zu dieser Angst mit beitragen.

  • Meist jedoch ist ein mangelndes Selbstwertgefühl vorhanden.

  • Hinzu kommt ein schwach ausgeprägtes soziales Netzwerk.

  • All das erschwert es, der Angst den Garaus zu machen.

      1. Wann spricht man von einer Angst vor Menschen?

Von einer solchen Phobie ist dann zu sprechen, wenn folgende Merkmale vorliegen:

  • Sie beginnt bereits in der Kindheit/ in der Pubertät.

  • Bestimmte Situationen, die als bedrohlich wahrgenommen werden, werden vermieden.

  • Die Angst beschränkt sich auf bestimmte soziale Gelegenheiten und Situationen und überwiegt bei diesen Erfahrungen.

  • Sie zentriert sich vor allem um die Furcht vor einer eingehenden, prüfenden Betrachtung durch andere Mitmenschen, meist in eher kleinen Gruppen.

Diese Furcht kann sich in ganz verschiedenen Situationen manifestieren: etwa beim Sprechen oder Essen in der Öffentlichkeit. Oder bei einem Date mit jemandem, der es einem angetan hat. Nicht selten ist sie aber eher unbestimmt. Und tritt in fast sämtlichen sozialen Erlebnissen auf, die außerhalb des geschützten Familienkreises stattfinden.

    1. Was ist die richtige Angst vor Menschen Therapie?

Am besten ist es immer noch, diese Phobie über eine Psychotherapie zu behandeln! Eine rein medikamentöse Behandlung ist hingegen weniger zielführend, wie Analysen und Studien gezeigt haben.

  • Im Zuge der Psychotherapie lernt der Betroffene, durch Verhaltensexperimente seine negativen Bewertungen zu erkennen und zu überprüfen.

  • Und diese dann durch angemessenere Bewertungen letzten Endes zu ersetzen.

Zugleich wird gelernt, Risiken einzugehen und auch eventuelle Fehler und Ablehnungen aushalten zu können. Sich zu akzeptieren und sich gleichzeitig unabhängiger von der Meinung der Anderen zu machen. Auch Entspannungsübungen sind in der Hinsicht ein sehr gutes Mittel, um die Angst vor Menschen schließlich aufzulösen!