Angst vor leerem Bierglas

Was genau bedeutet die Angst vor leerem Bierglas? Ist es eine lustige Phobie, die man nicht allzu ernst nehmen sollte? Oder steckt doch mehr dahinter? Diesen Fragen gehen wir in dem folgenden Artikel auf den Grund!


    1. Was ist die Angst vor leerem Bierglas?

In der Fachsprache lautet der Name für diese Angst Cenosillicaphobie. Doch das war es im Grunde genommen auch schon mit den wissenschaftlichen Informationen – sehr viel mehr ist über diese Angst nämlich nicht bekannt.

Ganz zu schweigen von all jenen Pages, die genau diesen Aufdruck auf T-Shirts anbieten und an den Mann bringen möchten. Oder der ein oder andere Getränkehersteller, der auf diese Weise mehr Bier absetzen will – ist natürlich einen Versuch wert, mag manch einer sich da denken.

Es ist also leicht, sich nicht wirklich ernsthaft mit diesem Thema zu beschäftigen beziehungsweise dieses auf die leichte Schulter zu nehmen. Doch was ist, wenn diese Angst wirklich vorhanden ist? Und was steckt in solch einem Fall dahinter?

      1. Was bedeutet die Angst vor leerem Glas Bier?

Man könnte an dieser Stelle das Glas Bier durch eine beliebige Spirituose ersetzen – ein Glas Wein, ein Cocktail, ein Gläschen Wodka… Und sich fragen, warum Alkohol in der heutigen Gesellschaft mitunter so wichtig ist.

  • Fest steht: bei vielen sozialen Gelegenheiten ist Alkohol ein fester Bestandteil.

  • Und die meisten fühlen sich mit einem Glas in der Hand ein wenig entspannter und lockerer.

Das kann jedoch so weit führen, dass man teilweise das Gefühl hat, ohne Alkohol gar nicht mehr auskommen zu können! Dass man dieses „Hilfsmittel“ braucht, um den alltäglichen Problemen und Herausforderungen erfolgreich begegnen zu können. Und spätestens ab diesem Punkt wird es dann gefährlich…

  • Denn die Gefahr einer Sucht lässt sich dann nicht mehr von der Hand weisen.

  • Bemerkt man dies, sollte man sich genau das eingestehen.

  • Auch, wenn es dieser Schritt kein leichter ist.

Die Angst vor dem leeren Bierglas kann also für die Angst vor (unbewussten) Konflikten, Ansprüchen und Erwartungen gedeutet werden – sowohl der eigenen als auch denjenigen der Umgebung. Mit dem noch vollen Glas in der Hand muss man sich hiermit (erst einmal) nicht auseinandersetzen. Und das ist für viele in dem Moment äußerst willkommen…

    1. Wie die Angst vor leerem Bierglas überwinden?

Wer an dieser Stelle empfiehlt, einfach eine neue Flasche aufzumachen und einzuschenken, der hat nicht viel verstanden. Wichtiger wäre es, sich zu fragen, was genau die individuellen Ursachen sind. Der wirklichen Angst auf den Grund zu gehen. Und sich dieser dann zu stellen.

  • Diese liegen natürlich von Fall zu Fall unterschiedlich.

  • Häufig ist es jedoch eine Kombination aus verschiedenen Befürchtungen – die wichtigsten davon haben wir bereits im oberen Abschnitt genannt.

  • Denke bitte ehrlich darüber nach.

  • Um auf diese Weise Deine Angst in den Griff zu bekommen.

Lasse Dich bitte nicht von anderen – vermeintlich lustigen – Bemerkungen verunsichern. Die Cenosillicaphobie ist nun mal da – und das nicht umsonst. Umso wichtiger ist es daher, dass Du sie ernst nimmst. Und Dich ihr stellst.

  • So kann beispielsweise das Schreiben sehr viel dazu beitragen, sich über das Ganze deutlich klarer zu werden.

  • Auf diese Weise lässt sich gut erkennen, was wirklich hinter der Angst vor leerem Bierglas steckt.

Im nächsten Schritt geht es nun darum, die eigenen Ansprüche und Erwartungen an sich selbst zu überprüfen. Hierbei kann eine Therapie helfen – aber auch Gespräche mit Vertrauten sind in der Hinsicht sehr gut. Zudem geht es darum, den alltäglichen Stress auf gesunde Weise zu kompensieren und auszugleichen: Hierfür sind Methoden wie Autogenes Training, Yoga oder Meditation eine sehr gute Wahl.