Angst vor Krankheiten

angst-vor-krankheiten-bildDu hast große Angst vor Krankheiten? Und würdest diese Hypochondrie gerne überwinden? Wie aber kann dies gelingen? In diesem Beitrag möchten wir es Dir gerne verraten!

Angst vor Krankheit überwinden: Tipps und Ursachen

Die Hypochondrie, also die (mehr oder weniger stark ausgeprägte) Angst vor Krankheiten, kann den Alltag sehr belasten. Man misstraut seinem eigenen Körper und dessen Symptomen – und aus einem kurzen Herzstolpern macht die Phantasie einen drohenden Infarkt. Aus eine kleinen Muttermal wird Halskrebs – und so weiter.

  • Verstärkt wird dies meist noch dadurch, dass man selbständig im Internet nach Hinweisen auf Krankheiten sucht.

  • Und schon bald das Gefühl hat, unheilbar krank zu sein.

  • Oder an einer schweren psychischen oder physischen Krankheit zu leiden.

Doch musst Du diese Angst vor Krankheiten nicht einfach so hinnehmen! Denn es gibt eine ganze Reihe an hilfreichen und nützlichen Tipps, um diese Furcht in Zaum zu halten und zu überwinden.

  • Suche Dir am besten einen Hausarzt, dem Du vertrauen kannst.

  • Spreche mit ihm offen und ehrlich über Deine Ängste.

  • Und lasse Dich in einer Zeit, in der Du Dich gut fühlst, gründlich von ihm oder ihr untersuchen.

  • Etwa in Form einer Blutuntersuchung, einem Elektrokardiogramm (EKG) und/ oder einem Ultraschall der Bauchorgane.

Als Hypochonder weißt Du wahrscheinlich sehr viel über Krankheiten. Doch schnell werden in diesem Zusammenhang kleinere Anzeichen wie etwa Bauchschmerzen sofort in eine ernste Krankheit umgedeutet. Informierst Du Dich jedoch weiter, wirst Du feststellen können, dass noch weitere Symptome beachtet werden müssen, die bei Dir NICHT vorliegen.

Ständige Angst vor Krankheiten: Symptome

Die ständige Angst vor dem Tod und Krankheiten. Typische Symptome der neurotischen Störung sind vermehrtes Schwitzen, Herzrasen und Nervosität beim Gedanken daran, dass man selbst unter einer Krankheit leiden könnte.

Betroffene gehen fest davon aus, dass sie unter einer organischen Krankheit leiden. Mit einher kommt der krankhafte Drang sich ständig selbst beobachten und analysieren zu wollen. Alle Gedanken beschäftigen sich immer wieder mit dem eigenen Körper. Zudem haben Hypochonder häufig Angst, sich mit Keimen anzustecken.

Permanent beschäftigen sich Hypochonder mit unterschiedlichen Körperteilen. Ist die Angst neurotisch übersteigert, so kann man davon ausgehen, dass eine Panikstörung vorliegt. In dem Fall hast du unterschiedliche Möglichkeiten, die Angst zu besiegen.

Siehe auch:

Angst vor Krankheiten: Phobie wie noch besiegen?

Es hilft auch, einen Blick auf die Familiengeschichte zu werfen. Hast Du vielleicht einen Verwandten, der sehr früh an einer bestimmten schweren Krankheit gestorben ist? All dies kann mit zu einer Hypochondrie mit beitragen.

  • Frage Dich zudem, welche Vorteile Deine Angst vor Krankheiten für Dich hat.

  • Womit musst Du Dich auf diese Weise nicht auseinandersetzen?

  • Erhoffst Du Dir mehr Aufmerksamkeit?

  • Wünscht Du Dir mehr Rücksichtnahme seitens Deiner Umgebung?

  • Überlege Dir genau, woran es Dir fehlt – und was Du Dir von Deinen Mitmenschen wünschst!

Wie klappt es mit dem Angst vor Krankheiten überwinden noch?

Es hilft, sich mit den schönen Dingen des Lebens auseinanderzusetzen. Tue daher regelmäßig das, was Dir Spaß macht – etwa, ein schönes, heißes Bad nehmen, einen langen Spaziergang machen oder sich auf einen Kaffee mit Freunden treffen. Gönne Dir regelmäßig etwas – Du wirst sehen, wie gut es Dir tut!

  • Auch das Thema Vertrauen ist im Zusammenhang mit der Angst vor Krankheiten sehr wichtig.

  • Denn hierbei spielt das Vertrauen in Deinen eigenen Körper, in Deine Psyche sowie das Vertrauen um Arzt, zum Partner, zu den Menschen in der Umgebung eine ganz entscheidende Rolle.

Häufig ist dieses Vertrauen nämlich gestört. Versuche, dem auf den Grund zu gehen: Warum ist das bei Dir so? Und seit wann? Nicht selten kann in diesem Zuge eine Therapie helfen. Gemeinsam könnt Ihr die Ursachen für dieses mangelnde Vertrauen aufspüren. Und geeignete Lösungsansätze entwickeln.

  • Auf diese Weise haben Gefühle wie Ohnmacht oder Hilflosigkeit keine Chance mehr.

  • Und genau das sind Emotionen, die die Angst vor Krankheiten umso mehr begünstigen…

Versuche zudem, nicht in Foren nach Krankheiten und deren Symptomen zu „forschen“. Denn in der Regel tummeln sich hier eine ganze Reihe an Hypochondern, so dass Ihr Euch gegenseitig nur aufstacheln würdet! Und das führt erst recht nicht dazu, dass Du Dich ganz entspannt zurücklehnen kannst. Und Dich endlich wieder wohl in Deinem (sehr gesunden) Körper fühlst.

Bitte erwarte keine Wunder – es braucht Zeit, bis diese Maßnahmen greifen! Und am Anfang wird es Dir vielleicht etwas schwerer fallen. Doch bleibe bitte am Ball – es lohnt sich!

Phobie und panische Angst vor Krankheiten besiegen

Eine ebenfalls weit verbreitete Angststörung, die mit der Phobie und Panik vor Krankheiten oft Hand in Hand geht, ist die Angst vor Spritzen. Eine Therapie der Krankheitsangst ist dann angeraten, wenn das Ergebnis eines Angsttests positiv ausfällt oder dein Alltag durch diese panische Angst stark eingeschränkt ist. Möglicherweise hat sich die Anzahl deiner sozialen Kontakte stark verringert.

Du meidest den Kontakt zu anderen aufgrund der Angst vor Keimen oder du hast Angst dich zu verletzen, dich anzustecken. Wichtig ist es hier zum einen Maßnahmen zu finden, die Krankheiten vorbeugen können, wie zum Beispiel Vorsorgeuntersuchungen. Zum anderen solltest du aber lernen, deinem Körper Vertrauen zu schenken. Dein Leben ist wertvoll und du solltest es genießen.

Hypochondrie und das Gehirn

Du darfst deinem Gehirn nicht selbst suggerieren, dass du aufgrund einer lebensgefährlichen Krankheit in Gefahr bist. Unser Gehirn verarbeitet Informationen, ohne groß darüber nachzudenken. Körperliche Symptome entstehen deshalb meist nur im Kopf, du trickst dich selbst aus. Verhaltenstherapien in Zusammenarbeit mit einem Experten können hier Abhilfe schaffen.

Auch Vorstellungsübungen können die Krankheitsangst mildern, da man zwar zunächst Unbehagen versprürt, das Gehirn aber so lernt richtig zu verarbeiten. Der Tod gehört zum Leben dazu, ohne ihn gäbe es kein Leben. Dies und die eigene Verwundbarkeit solltest du lernen, anzunehmen.

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