Angst vor Katzen

Du leidest unter einer Angst vor Katzen? Und willst Dich genauer mit den Ursachen für diese Phobie beschäftigen? Und wissen, wie Du sie endlich überwinden kannst? Wir verraten Dir gerne alles, was es zu diesem Thema zu wissen gibt!


    1. Was ist die Angst vor Katzen?

Katzen gelten eigentlich als recht sanftmütige Wesen, als Tiere, an die man sich wunderbar ankuscheln kann – so sehen es zumindest die Katzenliebhaber! Personen, die jedoch unter der sogenannten Ailurophobie (aus dem Griechischen „ailuros“ für Katze), der Angst vor Katzen, leiden verursacht schon der bloße Anblick Panik.

  • Im Gegensatz zu denjenigen, die unter einer Angst vor Spinnen oder einer anderen ähnlichen Furcht leiden, wird diese Angst aber meist verheimlicht.

  • Und so können Jahre vergehen, bis man sich mit dieser Furcht auseinandersetzt.

Typische Symptome können dabei neben Herzrasen, Panikattacken, Zittern und Schweißausbrüchen auch Schwitzen, Hitzewallungen und/ oder Kälteschauer sein.

 

      1. Was sind die Angst vor Katzen Ursachen?

Doch welche Ursachen liegen dieser Angst eigentlich zugrunde? Pauschal lässt sich dies natürlich nicht sagen. Vielmehr kommt es immer auf die jeweiligen Umstände an – und die sind von Person zu Person verschieden.

  • Häufig sind die Ursachen und Auslöser jedoch in der Kindheit zu suchen.

  • Etwa, weil damals ein traumatisches Erlebnis stattgefunden hat.

  • Und besonders Kinder erleben diese so anschmiegsamen Tiere mitunter als recht bedrohlich.

Das kann an deren Blick liegen – aber auch, weil Katzen mitunter einfach unberechenbar erscheinen. Oder dass sich eine Katze mit Bissen und Kratzen zur Wehr setzt, wenn sie sich – ob gerechtfertigt oder nicht – bedroht fühlt.

  • All diese schlechten Erfahrungen prägen sich beim Kind jedoch ein.

  • Und tragen mit dazu bei, dass eine allgemeine Abneigung und Vorsicht gegenüber diesen Tieren ausgebildet wird.

Es kann jedoch auch sein, dass ein Elternteil ebenfalls unter einer Angst vor Katzen litt. Und dass sich dieses Verhalten nun auf den Nachwuchs überträgt. Die Ailurophobie kann aber auch erst im Erwachsenenalter entstehen.

    1. Wie die Angst vor Katzen überwinden?

Wie aber lässt sich diese Phobie nun überwinden? In der Regel ist eine Verhaltens- beziehungsweise Konfrontationstherapie der richtige Weg, um aus dieser Angst herauszufinden. Hierfür gibt es verschiedene Mittel und Wege. Dies hängt natürlich auch von dem jeweiligen Grad der Ausprägung ab. Hier wollen wir Dir die erprobtesten Methoden kurz vorstellen:

  • Stelle Dir vor, dass sich Dir eine Katze nähert.

  • Tauchen nun die bekannten negativen Gefühle auf, versuche, diese durch positive Denkmuster zu ersetzen.

  • Hierbei hilft es auch, sich den gesamten Denkprozess aufzuschreiben. Und die entsprechenden Sätze zu identifizieren.

  • Formuliere diese nun um.

  • Und Du wirst sehen, dass der Gedanke an eine Berührung der Katze immer weniger schlimmer wird…

Zudem hilft es, eine Plüschtier Katze in Deine Hand zu nehmen. Und Deine Angst auf diese Weise weiter zu dämpfen.

  • Der nächste Schritt wird sein, Freunde zu besuchen, die eine Katze als Haustier halten.

  • Beobachte deren Verhalten.

  • Und wenn Du es Dir zutraust, dann kannst Du Dich vorsichtig der Katze nähern und sie zaghaft streicheln und berühren.

  • Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, sich die Katze für einige Tage mit nach Hause zu nehmen – ganz, wie Du es Dir zutraust.

Eine andere Methode ist jene der direkten Konfrontation. Hierbei wird auf eine unmittelbare Begegnung mit der Katze gesetzt. Die Du, so die Aufgabe, streicheln sollst und vielleicht mit nach Hause nimmst. Mittlerweile gibt es in zahlreichen Großstädten zudem spezielle Katzen Cafés, wo eine solche Begegnung stattfinden kann.

Es hat sich zudem als nützlich erwiesen, mithilfe eines Therapeuten an die Ursachen für diese Furcht zu gehen. Und gemeinsam sinnvolle Strategien zu entwickeln, die Dir bei dem Bewältigen der Angst vor Katzen helfen können…