Angst vor Hochzeit

Die Vorstellung, vor den Traualtar zu treten, löst Panik in Dir aus? Obwohl es eigentlich (D)ein sehnlicher Wunsch ist, die Beziehung offiziell zu machen? Doch was steckt hinter der Angst vor Hochzeit? Antworten hierauf gibt es in diesem Beitrag!


    1. Plötzlich Angst vor Hochzeit?

In Gedanken hast Du IHM oder IHR schon hunderte Male den Ring an den Finger gesteckt. Siehst die Szene genau vor Dir. Träumst vielleicht immer wieder davon. Keine Frage: Die Hochzeit soll zum schönsten Tag im Leben von Euch beiden werden! Doch was passiert, wenn Du selbst oder Dein/e Partner/in plötzlich von der Angst vor der Hochzeit ergriffen wird?

Keine Frage: Es ist eine sehr schwierige Situation. Vor allem, wenn dies eine Minute vor zwölf, also kurz vor dem eigentlichen großen Fest, passiert. Wenn die Einladungen längst verschickt sind und das Kleid schon angezogen wurde.

Was aber steckt hinter dieser Angst, die scheinbar aus heiterem Himmel auftaucht? Die Angst vor einem endgültigen Schritt? (Auch wenn heute fast jede zweite Ehe vor dem Scheidungsrichter endet.) Ungute Erinnerungen an die Eltern, die keine harmonische Ehe geführt haben? Die Angst, sich generell festzulegen oder nur ein bloßes Anhängsel des Anderen zu werden?

  • Du siehst: DEN EINEN Grund für die Angst vor der Hochzeit gibt es nicht.

  • Vielmehr sind die Ursachen und Auslöser von Person zu Person unterschiedlich.

  • Wenngleich die oben genannten Befürchtungen immer wieder in diesem Zusammenhang genannt werden.

      1. Was sind die Angst vor Hochzeit Ursachen?

Meist lassen sich die Gründe für diese Furcht in der frühen Kindheit suchen. Denn unser Verhalten in Bezug auf Partnerschaft und Ehe wurden und werden nachhaltig von den Eltern geprägt.

  • Erlebt ein Kind die Schmerzen und Folgen einer Trennung hautnah mit, dann wird es die Ehe nicht unbelastet sehen können.

  • Vielmehr setzt sich diese Erfahrung fest.

  • Und führt, im schlimmsten Fall, zu einer Bindungsunfähigkeit.

Man tut sich sehr schwer damit, sich wirklich auf eine Beziehung einzulassen, dem Anderen zu vertrauen. Auch wenn man sich danach sehnt.

    1. Was lässt sich gegen die Angst vor Hochzeit Phobie tun?

Wichtig ist, dass diese Angst ernst genommen wird! Zudem hilft es meist, gemeinsam eine Paarberatung aufzusuchen, in der alle Ängste und Befürchtungen artikuliert und angegangen werden können.

  • Der falsche Weg wäre es, jetzt zu drängen.

  • Und dem Anderen mit Vorwürfen und Unverständnis zu begegnen.

Versucht vielmehr, gemeinsam und in aller Ruhe (!) darüber zu reden. Etwa darüber, was Ihr beide Euch von einer Ehe eigentlich erwartet und versprecht. Heiratet Ihr nur, weil „es sich so gehört“? Weil Verwandte drängen? Oder ist es wirklich ein Wunsch, der aus Euch selbst kommt?

  • Fest steht: Liebe braucht keinen Trauschein, um erblühen und gedeihen zu können.

  • Und wenn einer unsicher ist und sich in die Ecke gedrängt fühlt, dann sind das keine guten Voraussetzungen für eine schöne Hochzeit und eine glückliche Ehe.

Denn auch darauf kommt es in einer harmonischen und erfüllenden Beziehung an: Die Wünsche des Anderen zu respektieren. Und Kompromisse zu schließen.

  • So könnt Ihr beispielsweise Euren ganz eigenen Bund der Liebe schließen.

  • Ohne den gesetzlichen Trauschein.

  • Dabei könnt Ihr Eure ganz persönlichen Vorstellungen verwirklichen.

  • Und den Druck aus der Sache herausnehmen.

Bitte begeht aber nicht den Fehler, die mangelnde Heiratswilligkeit mit dem Fehlen von Liebe gleichzusetzen! Denn dem ist in der Regel nicht so. Sonst wäre er oder sie ja schon längst weg, nicht wahr?

Wichtig ist es jetzt, sich Zeit zu lassen. Auf den Anderen und seine Wünsche einzugehen. Und die Angst vor der Hochzeit als eine Ur-Angst zu betrachten, die in dem Anderen oder in einem selbst innewohnt. Bis man dieser auf den Grund gehen und entsprechend reagieren kann…