Angst vor Entscheidungen

Entscheidungen bereiten Dir unendlich viel Kopfzerbrechen? Und nicht selten gerätst Du in Panik, sobald Du Dich entscheiden musst? Doch wie kannst Du diese Angst vor Entscheidungen überwinden? Und was steckt hinter dieser Phobie? In diesem Beitrag verraten wir es Dir!


    1. Was solltest Du über die Angst vor Entscheidungen Phobie wissen?

Die Angst vor Entscheidungen ist, so könnte man meinen, eine typische Phobie unserer heutigen Zeit. Tagtäglich sind wir dazu aufgefordert, eine Wahl zu treffen – zwischen der richtigen Sorte Eis, dem nächsten Urlaub und auch im Job stehen immer wieder Entscheidungen an.

Dabei wäre es eigentlich recht leicht: Man hat die Wahl zwischen mehreren Optionen, die man wahlweise ablehnen kann oder akzeptieren. Doch wer garantiert einem, dass die ausgewählte Option nun die richtige ist? Die man nicht bereuen wird? Ganz zu schweigen von den zahlreichen Faktoren, Überlegungen, Zweifeln, Ängsten, Hoffnungen und Erwartungen, die damit verknüpft sind…

  • So spielen sowohl die eigenen Erwartungen als auch jene des Umfelds eine wesentliche Rolle.

  • Auch die Ungewissheit in Bezug auf die Veränderungen, die sich ergeben könnten.

  • Ganz zu schweigen von den Wertekonflikten und weiteren Konsequenzen.

Und so zermartert man sich selbst, grübelt endlos, ohne zu einer Entscheidung zu kommen. Bis diese Angst immer weiter um sich greift…

      1. Was ist die Angst vor Entscheidungen?

Doch was steckt eigentlich hinter der Decidophobie, so der Fachbegriff für diese spezifische Angst? Vor jeder neuen Entscheidung verspürt der Betroffene starke Bauchschmerzen oder andere körperlichen Symptome wie Kreislaufprobleme, Zittern, Taubheitsgefühle, Herzrasen, Hitzewallungen oder Kälteschauer.

  • Schon banale und alltägliche Entscheidungen können zu solch einer Panikattacke führen.

  • Und den Alltag massiv beeinträchtigen.

Ist Deine Angst vor Entscheidungen sehr tief und stark ausgeprägt, raten wir Dir, einen Therapeuten aufzusuchen! Und mit ihm Deiner Angst auf den Grund zu gehen. Im Alltag gibt es darüber hinaus noch einige weitere Tipps, um dieser Phobie zu begegnen.

    1. Wie die Angst vor Entscheidungen treffen überwinden?

Erfahrungen haben gezeigt, dass Du Dir bei dem Entscheidungsprozess einige wesentliche Fragen stellen solltest. Nimm Dir hierfür bitte wirklich Zeit und denke in aller Ruhe über sie nach! Und gib bitte nicht gleich auf – es braucht nun mal Zeit, bis wirklich alles verinnerlicht ist.

Doch nun zu den Fragen:

  1. Weißt Du eigentlich, worüber Du entscheiden sollst? Häufig ist uns nicht bewusst, was der Gegenstand der Entscheidung eigentlich ist. Und unsere Angst rührt aus eben dieser Ungewissheit her…

  2. Welche Konsequenzen könnten der Entscheidung folgen? Natürlich wird man niemals alle Konsequenzen überblicken können. Doch lohnt es sich trotzdem, alle denkbaren Folgen zu sammeln und sich diese vor Augen zu führen.

  3. Wie wichtig ist die Entscheidung für Dich? Jede Entscheidung, die ansteht, erscheint wichtig. Doch gibt es natürlich auch Abstufungen! Daher lohnt sich die Frage, welche Auswirkungen diese Wahl in sechs Monaten, in einem und in zwei Jahren auf Dein Leben hat.

  4. Wovor hast Du wirklich Angst? Ist es die Entscheidung an sich? Oder sind es eher die Erwartungen (der Anderen), die eventuell enttäuscht werden könnten? Ist es die Angst vor der Ungewissheit oder der Veränderung? Ja, das sind keine leichten Fragen. Umso wichtiger ist es, diesen auf den Grund zu gehen! Denn erst, wenn Du die wahren Ursachen Deiner Angst identifizieren kannst, wirst Du wirklich weiterkommen…

  5. Was passiert, wenn diese Entscheidung nicht getroffen wird? Wäre dies so schlimm? In der Regel lautet die Antwort: Nein. Und das kann eine große Entlastung darstellen…

Nimm Dir daher einen Augenblick und gehe diese Fragen vor jeder Entscheidung durch! Und Du wirst sehen, wie dieser Prozess immer leichter wird…