Angst vor der Angst

Du leidest unter Angstzuständen? Und hast das Gefühl, dass die Angst vor der Angst teilweise größer ist als die eigentliche Situation? Doch wie kannst Du diese Erwartungsangst besiegen? Wir verraten es Dir – in diesem Beitrag!


    1. Was sind die Angst vor der Angst Symptome? Und wie lautet ihre Definition?

Panikattacken gehören für die Betroffenen zum Schlimmsten überhaupt. Doch nicht selten ist es die Attacke selbst, die lähmt – diese dauert in der Regel „nur“ wenige Minuten. Viel lähmender ist die Angst vor der Angst, die den Betroffenen fest im Griff hat. Und den Alltag zunehmend regiert, das Fühlen und Denken bestimmt.

Doch wie lautet eigentlich die Angst vor der Angst Definition?

  • Sie ist auch unter dem Namen Erwartungsangst bekannt.

  • Damit wird die Angst vor einer nächsten Panikattacke bezeichnet.

  • Diese werden allgemein als sehr bedrohlich erlebt.

  • Und nicht selten werden dabei Todesängste ausgestanden.

  • Angst vor der Angst
  • Angst vor der Autobahn

Kein Wunder also, dass man alles tut/ tun möchte, um das nie wieder zu erleben! Im Extremfall reagiert der Patient mit totalem sozialem Rückzug, verlässt kaum mehr das Haus, um sich nur ja keiner Gefahr auszusetzen.

      1. Wie sieht der Alltag mit der Angst vor der Angst aus?

Diese Erwartungsangst bestimmt zunehmend das Leben. Und hat diverse negative Folgen. Denn die Lebensqualität wird erheblich eingeschränkt. So gibt es im Alltag immer mehr Schwierigkeiten. Beispielsweise

  • beim Einkauf

  • bei Behördengängen oder bei Friseurbesuchen

  • bei Betriebsausflügen, Meetings, beruflichen Events und Geschäftsreisen

  • bei privaten Reisen und Ausflügen

  • beim Treffen mit Freunden

  • bei Versammlungen

  • bei Vorträgen

  • bei Feiern

  • am Telefon

Überall dort, so die Befürchtung, kann es zu einer neuen Panikattacke kommen. Und so zieht man sich zunehmend zurück, vermeidet all diese Ereignisse. Und nimmt dabei starke Einschränkungen, sowohl in privater als auch in beruflicher Hinsicht, in Kauf.

Zugleich sucht man ständig nach Anzeichen dafür, dass ein neuer Ausbruch bevorsteht. Verändert sich der Körper nur minimal, ist das ein idealer Zündstoff für die Angst vor der Angst.

  • Seele und Körper sind nun im Dauerstress.

  • Und das begünstigt die Angstgefühle erst recht.

    1. Wie die Angst vor der Angst besiegen?

So schwer dies auch ist: Du musst Dich Deiner Angst stellen! Und sie nicht mehr vermeiden oder vor ihr fliegen. Dies ist alleine in der Regel nur sehr schwer zu schaffen. Am besten ist eine Therapie dafür geeignet, genauer gesagt eine Konfrontationstherapie.

  • Denn nur so ist es möglich, die dahinter liegenden Ursachen aufzuspüren.

  • Und gemeinsam die Angst vor der Angst zu konfrontieren.

Auch Selbsthilfegruppen können in dieser Hinsicht so einiges bewirken. Oder Du gehst erst einmal selbst in Dich und versuchst, herauszufinden, was hinter Deiner Angst vor der Angst eigentlich steckt.

  • Wichtig ist vor allem eines: Die Erkenntnis, dass Du der Erwartungsangst nicht hilflos ausgeliefert bist!

  • Sondern stark genug, um Dich ihr stellen zu können.

Du bist kein wehrloses Wesen, dass diese Angst für immer und ewig hinnehmen muss. Und dass sie nicht so schlimm ist, wei Du es ständig befürchtest..

    1. Wie klappt es noch mit dem Angst vor der Angst überwinden?

Wir raten Dir zudem, Dein Selbstbewusstsein zu stärken. Und Deine Angst als eine Art überbesorgten Freund wahrzunehmen, der Dich eigentlich schützen möchte. Siehst Du diese Angst nicht als Feind, sondern eben als Beschützer, ist es um einiges leichter zu sagen: „Nein, Du bist jetzt gerade unbegründet! Und es gibt keinen Grund, dass Du mich schützen solltest, mir droht keine Gefahr. Bitte beruhige Dich und lass mich zufrieden“.

  • Du hast es nämlich selbst in der Hand, ob Du nun Angst hast oder nicht!

  • Und das ist ein unglaublich gutes Gefühl…

Auch wenn es ein wenig Zeit braucht: Bitte verliere nicht den Mut! Du kannst es schaffen – wenn Du es willst!