Angst vor dem Tod

Angst-vor-TodDu hast Angst vor dem Tod und willst wissen, was Du konkret dagegen tun kannst? Welche Maßnahmen wirklich helfen? Wir verraten es Dir gerne – in diesem Artikel!

Ich habe Angst vor dem Tod – Was tun?

Die Angst vor dem Tod – medizinisch Thanatophobie – ist ein Phänomen, welches sehr viele Menschen auf der Welt betrifft – genauer gesagt sind es Millionen von Betroffenen. Teilweise werden diese Angstzustände so groß, dass sie lähmend wirken und/oder zu ganz bestimmten zwanghaften Gedanken führen.

  • Es ist die Angst vor der eigenen Sterblichkeit, die uns so handeln lässt.

  • Diese sollte jedoch nicht verwechselt werden mit der Angst vor toten Dingen oder Sterbenden.

  • Das sind nämlich zwei verschiedene Ängste.

Eines haben die beiden jedoch gemeinsam: Sie beziehen sich konkret auf die Angst vor dem Unbekannten, was mit dem Tod verbunden wird. Man kann dies auch als Furcht davor, eine Erfahrung zu machen, welche außerhalb unseres bekannten Kreises liegt, bezeichnen.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Definition der Angst vor dem Tod ist, dass eine gewisse Angst oder Respekt vor dem Tod absolut normal ist. Thanatophobie jedoch bezeichnet eine irrational gesteigerte Furcht vor dem Tod, für die es keinen logischen Auslöser wie z.B. eine potenziell tödliche Krankheit (siehe auch Angst vor Krankheiten) oder einen knapp überlebten, schweren Unfall gibt.

Diese übertriebene Angst vor dem Tod muss sich nicht zwangsweise nur auf das eigene Leben bzw. Ableben fokussieren. Oft tritt diese gesteigerte Panik auch in der Form zutage, dass man panische Angst davor hat, dass dem Partner, dem eigenen Kind oder auch dem Haustier etwas lebensbeendes zustoßen könne.

  • Häufig treten diese Ängste bei Menschen auf, die sich am Ende ihres Lebenswegs befinden.

  • Diese Art von Todesangst ist ganz natürlich.

  • Denn die Unsicherheit bezüglich des Prozess des Todes nimmt nun, da das Lebensende immer näher rückt, zu.

  • Doch kann die Angst vor dem Tod auch schon sehr viel früher auftreten.

  • Wenn es aus medizinischer Sicht eigentlich gar keinen Grund dafür gibt.

Es kommt also nicht zwingend darauf an, wie gesund und fit jemand ist! Umso wichtiger ist es daher, sich frühzeitig mit seiner Angst vor dem Tod auseinander zu setzen, um diese nicht die Oberhand gewinnen zu lassen.

Wie die Angst vor dem Tod überwinden?

Aufschreiben hilft! Wie sehr, das zeigen Untersuchungen und Analysen immer wieder. Finde daher zunächst einmal heraus, wie sehr diese Todesangst eigentlich Dein Leben bestimmt beziehungsweise negativ beeinflusst. Nicht immer ist uns klar, welche Auslöser dahinter stecken.

Notierst Du Dir jedoch die Situationen, in denen diese Angst zutage tritt, kann das schon einen ganz wichtigen Schritt in Richtung Überwindung und letztlich in Richtung Heilung darstellen! Der positive Effekt einer derartigen Liste liegt darin begründet, dass das schlichte Notieren der potenziellen Gefahrensituationen und Trigger dich bereits sensibilisiert.

  • Frage Dich hierbei, was genau in dem Moment um Dich herum passierte, als die Angst einsetzte, was genau diese Angst auslöste.

  • Gehe dabei auch auf vermeintlich unwichtige Details ein.

  • Denn alles kann in diesem Zusammenhang wichtig sein!

Häufig sind die Ängste auch mit bestimmten Objekten oder Gefühlen verbunden. Das ist uns im ersten Moment gar nicht so klar, da diese Verbindungen meist sehr subtil sind. Auch dabei hilft das Aufschreiben: Diese Zusammenhänge aufzuspüren und zu identifizieren!

Häufig steckt in der Angst auch eine Erwartungshaltung. Das ist sogar in einem Großteil der Fälle so! Und so wäre das eigentliche Erlebnis gar nicht so schlimm – doch unsere Angst vor dem Tod macht das eigentliche Ereignis, das Lebensende, umso schlimmer und unangenehmer.

Noch mehr weiterführende Tipps und Ratschläge erhältst du in unserem Ratgeber. Hier erklären wir dir ganz genau, wie du deine übertriebene Angst vor dem Tod überwinden kannst. Klick bei Interesse einfach auf den unteren Link.

Panische Angst vor dem Tod: Therapie – Was gehört noch dazu?

Ängste lassen sich leider nicht direkt steuern – jedoch gezielt beeinflussen! Du kannst es nicht ändern, dass Du letztlich eines Tages sterben wirst, denn das Leben ist nunmal nicht unendlich – doch kannst Du verhindern, dass Dich die Angst davor schon Jahrzehnte im Voraus lähmt.

  • Vielleicht hast Du ja die Angst davor, an einem Herzanfall zu sterben.

  • Einige Faktoren wirst Du in diesem Zusammenhang nicht beeinflussen können.

  • Andere wiederum kannst Du ändern – etwa, indem Du Dich gesünder ernährst und mit dem Rauchen aufhörst.

Und lasse bitte nicht zu, dass die Todesangst Dein Leben bestimmt! Versuche daher, Dein Leben auf Dauer möglichst frei von Ängsten zu führen, die Dinge zu tun, die Dir wichtig sind und dich glücklich machen, ohne dich hierbei von derartigen Ängsten auffressen zu lassen. Dabei ist auch wichtig, bestimmte negative Gedankenketten zu eliminieren und diese letztlich durch positives Denken zu ersetzen. Ja, dafür braucht es ein wenig Übung – doch wirst Du so sehr viel Lebensqualität mit dazu gewinnen!

Es hilft zudem, sich ganz bewusst Zeiten zu setzen, an denen Du Dich mit der Todesangst beziehungsweise mit Deinen Befürchtungen vor dem Sterben auseinandersetzt – nimm dir hierfür etwa fünf Minuten am Tag. Ansonsten solltest Du das Grübeln auf später verschieben und versuchen, einen gedanklichen Stopp einlegen!

Wie Du dies am besten umsetzen kannst, welche Methoden der Angst vorbeugen und sie aus deinem Leben verbannen und was Experten zu diesem Thema empfehlen, erfährst du auf der unten verlinkten Seite.

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