Angst Symptome

Du leidest unter Angst? Beziehungsweise unter einer Angststörung? Doch was sind die Symptome dafür? Auf welchen Ebenen können diese auftreten? Bei uns erfährst Du alles, was es hierzu zu wissen gibt!


    1. Was sind die wichtigsten Angst Symptome?

Ängste sind zwar an sich nicht schlecht. Und haben durchaus ihre Daseinsberechtigung: So schützen sie uns davor, uns allzu unbesorgt in Gefahrensituationen hinein zu begeben. Sie bringen uns dazu, achtsamer und aufmerksamer zu sein. Und auch andere vor eventuellen Gefahren zu warnen.

  • Und doch kann es sein, dass diese Ängste überhand nehmen.

  • Dass sie immer stärker werden.

  • Und schließlich unseren Alltag und unser Leben dominieren.

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Im schlimmsten Fall ist es sogar so, dass man alle Situationen vermeidet, in denen man Gefahr wittert. Und sich schließlich immer mehr von den Anderen, seiner Umgebung, zurück zieht und kaum noch das Haus verlässt.

In diesem Fall solltest Du nicht zögern, Hilfe anzunehmen! Doch bevor es so weit ist, muss natürlich erst einmal festgestellt werden, ob Du unter einer Angststörung leidest. Daher wollen wir uns die wichtigsten Symptome einmal genauer ansehen…

      1. Welche Angst Panikattacken Symptome solltest Du kennen?

Interessant ist: Bei dem Entwickeln von Angst treten stets die gleichen Kernsymptome auf. Dies geschieht ganz unabhängig davon, ob es sich nun um eine begründete oder unbegründete Angst handelt. Die Symptome selbst lassen sich in körperliche sowie in psychische Symptome einteilen. Sie müssen nicht notwendigerweise gleichzeitig und zusammen auftreten. Doch in der Regel sind es mindestens vier der folgenden Liste:

    1. Was sind die Angst Symptome körperlich?

  • Fein- oder grobschlächtiges Zittern

  • Herzrasen, Herzklopfen oder ein schneller und unregelmäßiger Herzschlag

  • Mundtrockenheit

  • Schweißausbrüche

  • Kurzatmigkeit, Atemnot, Erstickungsgefühl

  • Engegefühl oder ein Gefühl von Beklemmung in Brust oder Hals

  • Schluckbeschwerden

  • Hitzegefühle, Frösteln, Kälteschauer

  • Kribbeln auf der Haut, an den Fingern, den Lippen oder dem Mund, Gefühle der Taubheit

  • Übelkeit

  • gereizter Magen, Würgereiz, Bauchschmerzen

    1. Was sind die Angst Symptome psychisch?

  • Gefühl, dass alle Objekte unwirklich sind (sogenannte Derealisation), dass man selbst weit entfernt beziehungsweise gar nicht wirklich hier ist (sogenannte Depersonalisierung)

  • Gefühl von Unsicherheit, Schwindel, Benommenheit, Schwäche

  • Gefühl, gleich in Ohnmacht zu fallen

  • Angst zu sterben

  • Angst vor einem Kontrollverlust

  • Angst davor, verrückt zu werden

    1. Angst Symptome – was solltest Du noch wissen?

Du siehst: Die Angst kann sich auf ganz unterschiedlichen Ebenen zeigen. Wie stark diese jeweils ausgebildet sind, lässt sich pauschal nicht sagen. So kann es bei dem Einen sein, dass die körperliche Ebene stärker ausgeprägt ist. Während bei dem Anderen vor allem die Gefühle sowie die Gedanken im Vordergrund stehen.

Festzuhalten ist jedoch, dass sich körperliche Veränderungen ergeben. Darunter versteht man jene Reaktionen des Körpers, die objektiv zu beobachten und messbar sind. Etwa wie das Schwitzen, das Zittern, der erhöhte Blutdruck, eine deutliche Anspannung der Muskeln sowie Veränderungen beim Hautwiderstand sowie bei den Gehirnwellen.

Die subjektive Ebene, also die Gedanken und die Gefühle, lassen sich natürlich nicht so gut messen. Hierbei handelt es sich vor allem um Denkmuster, die immer wieder kehren. Beispielsweise solche wie „Gleich wird etwas sehr Schlimmes passieren.“ oder „Mein Herz rast so sehr, ich bekomme gleich einen Herzinfarkt.“

  • Eine weitere Ebene betrifft den motorischen Teil.

  • Ursprünglich verstand man darunter die unmittelbare Flucht- oder Kampfreaktion, die auf eine Angst einsetzte.

  • Doch gehört heute eher die Vermeidungsreaktion sowie das panikartige Verhalten mit dazu.

  • Auch die Flucht in eine Sucht oder in Alkohol ist hierbei mit inbegriffen.

All diese Bereiche spielen sowohl bei der Entstehung also auch bei der Aufrechterhaltung der Angststörung eine wesentliche Rolle. Doch sind sie auch miteinander verflochten und lassen sich auf diese Weise gut behandeln.