Angst Stress

Du leidest unter Angst und Stress? Und willst gerne wissen, wie diese beiden Zustände zusammenhängen? Und was sich dagegen tun lässt? In diesem Beitrag erfährst Du alles wichtige zu diesem Thema!


    1. Angst als Stressreaktion?

Wer Angst und Stress miteinander vergleicht, könnte durchaus darauf kommen! Denn Angstreaktionen lassen sich gut mit dem vergleichen, was im Alltag als Stress bezeichnet wird.

  • Fühlen wir uns ausgeglichen und entspannt, dann befinden sich der Organismus in einer sehr geringen Situation der Anspannung.

  • Und eine Situation der Belastung wird eine sehr viel kleinere Stressreaktion auslösen.

  • Die leicht von uns bewältigt wird.

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  • Angst Symptome

Ist die Anspannung hingegen höher, dann führen bereits kleine und an sich harmlose Ereignisse dazu, dass große Ängste und Sorgen ausgelöst werden.

  • Somit kann ein- und dieselbe Belastung auf unterschiedliche Weise erlebt werden.

  • Zugleich ist die Stärke der Stress- sowie der Angstreaktionen stark abhängig von der jeweiligen Bedrohlichkeit beziehungsweise deren Einschätzung.

Und hier kommen unsere Gedanken mit ins Spiel. Denn durch sie gewinnt die jeweilige Situation erst an Bedeutung! Ist unser Nervenkostüm also bereits angegriffen und belastet, dann werden wir sehr viel gereizter und nervöser auf alles reagieren. Und daher ist es auch nachvollziehbar, dass Personen mit einem generell hohen Anspannungsniveau anfälliger sind für übersteigerte Angst-Stress-Reaktionen.

      1. Wie hängen Angst und Stress zusammen?

Sie bedingen einander! Und nicht selten ist Stress einer der Ursachen für permanente Angstzustände. Beides zusammen führt dann zu einer Krankheit, wenn Überlastungen und Fehlsteuerungen in unserem Organismus vorliegen. Dies ist nicht selten bei fehlgeleiteten Stressreaktionen der Fall.

  • Wie viel nötig ist, bis jemand überlastet ist, hängt von diversen Faktoren ab.

  • Etwa von der jeweiligen genetischen Konstitution.

  • Sowie von den Fähigkeiten, die im Laufe des Lebens erworben wurden.

  • Und auch das soziale Netzwerk spielt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle.

Fest steht: Angst löst die gleichen Reaktionen und Symptome im Körper aus wie dies bei Stress der Fall ist! Und Stress, der über eine längere Zeit hinweg anhält, erzeugt starke Ängste, wenn er mit Druck und negativen Gefühlen zusammen auftritt.

  • Dauerhafter Stress sowie hohe Anforderungen können somit zu starken Angstreaktionen führen.

  • Sofern es zwischendurch keine Phasen der Entspannung gibt.

Schließlich kann es so weit führen, dass jede neuerliche Aufgabe oder Herausforderung den Betreffenden in schiere Panik versetzt! In diesem Zusammenhang kommt es nicht selten zu einer totalen inneren Erschöpfung, dem sogenannten Burn Out Syndrom. Hierbei fühlt man sich seelisch wie körperlich ausgebrannt, ohne jeden Antrieb und komplett handlungsunfähig. Auch Schlaflosigkeit, starke Ängste und Herz-Kreislauf-Probleme sind hierbei typische Symptome.

    1. Was tun gegen Angst Stress?

Umso wichtiger ist es, etwas dagegen zu tun! Und nicht zuzulassen, dass Angst wie Stress dauerhaft das Leben dominieren und einen immer größeren Raum einnehmen. Natürlich ist es angesichts des hektischen Alltags mitunter nur schwer möglich, Phasen der Ruhe und Entspannung zu finden. Doch versuche, Dir bewusst kleine Rückzugsräume und „Oasen der Ruhe“ zu schaffen!

  • Etwa, indem Du beruhigende Musik hörst.

  • Ein Buch zur Hand nimmst.

  • Oder ein heißes Bad mit beruhigenden Essenzen und Zusätzen einlässt.

Auch Entspannungsübungen sowie Meditation können in dieser Hinsicht wahre Wunder wirken! Etwa Yoga, Meditation oder Tai Chi. Das Gleiche gilt für bewusste Atemübungen – probiere es einfach mal aus!

Häufig tragen zudem zu hohe Erwartungen und Anforderungen an sich selbst dazu bei, dass der Stresspegel und somit auch das Angstlevel konstant hoch bleiben. Daher lohnt es sich, diese zu überprüfen. Und diese herunter zu schrauben… Gerne auch im Rahmen einer Therapie, bei dem Du gemeinsam mit dem Therapeuten alte und gefährliche Denkmuster aufdecken und überprüfen kannst. Auch, wenn dieser Weg nicht unbedingt leicht ist: Er lohnt sich, das versprechen wir Dir!