Angst Definition

Du interessierst Dich für das Thema Angst? Und willst wissen, was genau hinter diesem Gefühl eigentlich steckt? Und wie die konkrete Definition hiervon lautet? Bei uns erfährst Du es – und noch so einiges mehr…


    1. Wie lautet die genaue Angst Definition im Lexikon?

Laut Lexikon ist die Angst (oder auch die Furcht) eine Emotion, die bei Bedrohungen beziehungsweise der bloßen Vorstellung davon auftritt. Dies gilt sowohl für Menschen als auch für Tiere – also für alle Lebewesen.

Doch was bewirkt sie? Vor allem, dass wir entsprechende Maßnahmen ergreifen: wie etwa die Flucht oder gewisse Situationen, die gefährlich für uns sind, in Zukunft meiden. Gefährlich meint in diesem Fall: dass sie mit Tod, Schmerz oder Verletzung enden. Du siehst: Angst ist grundsätzlich eigentlich kein schlechtes Gefühl – sondern vielmehr ein sehr sinnvolles!

  • Auf diese Weise konnten/ können nämlich viele Arten gesichert werden.

  • Doch kann es natürlich sein, dass die Angst überhand nimmt.

Denn in unserer heutigen modernen Gesellschaft sind viele Gefahren von einst nicht mehr gegeben. So ist beispielsweise die Wahrscheinlichkeit, dass wir in der Großstadt von einem wilden Tier angefallen werden, eher gering – es sei denn, ein Löwe bricht aus dem Zoo aus. Und dennoch ist eine solche Furcht bei vielen zu spüren…

      1. Was bedeutet Angst noch?

Häufig muss man in dieser Hinsicht unterscheiden. Und zwar zwischen

  • Angst als einem diffusen, ungerichteten und gegenstandslosen, also eher allgemeinen Gefühl, das zu keiner konkreten Handlung führt

  • sowie einer spezifischen Furcht, die auf einen ganz bestimmten Gegenstand gerichtet ist. Und die unmittelbar zur Flucht oder zu einem Angriff verleitet.

In ersterem Fall kommt die Furcht von innen – etwa, wenn wir uns im Dunkeln unwohl fühlen, obwohl objektiv keine Gefahr herrscht oder die Gegend als allgemein sicher gilt. Im zweiten Fall kommt die Furcht von außen – etwa, wenn wir tatsächlich von jemandem angegriffen und bedroht werden.

Insgesamt lässt sich jedoch festhalten: Angst ist ein reichlich unangenehmer Zustand, der jegliche Lust in uns abtötet. Und der sich auf ganz verschiedenen Ebenen charakterisieren sowie untersuchen lässt.

    1. Was sagt die Angst Psychologie noch?

Verspürst Du Angst, ist Folgendes zu beobachten: Dein Herz beginnt stärker zu klopfen, Du verspürst eine Verengung in der Brust – und noch viele weitere Symptome. Auch die Psychoanalyse hat sich natürlich gründlich mit der Angst als Emotion auseinandergesetzt – wenngleich wir die Freud’sche Auffassung von der Angst als Triebabwehr einmal außen vor lassen wollen.

  • Generell wird in der Persönlichkeitspsychologie zwischen der allgemeinen Ängstlichkeit als ein Persönlichkeitsmerkmal unterschieden.

  • Sowie einer Angst, die nur kurzfristig besteht.

Kleinere Kinder, die übrigens besonders schreckhaft und schüchtern sind, werden auch später eher labiler und von tiefen Ängsten geplagt. Allerdings muss dies nicht so sein – die Wahrscheinlichkeit ist nur höher. Dies liegt nicht selten daran, dass das Stresshormon Cortisol bei ihnen chronisch überproduziert wird.

Auch die Lernpsychologie hat sich ausgiebig mit der Angst beschäftigt. Für sie ist diese Emition eine subjektive emotionale, aber auch motorische und physiologische Reaktion, die auf einen aversiven Reiz folgt. Und wird als ein Bedürfnis interpretiert, das wir erlernt haben.

  • Lange galt etwa eine Furcht vor einem lauten Geräusch als angeboren.

  • Diese Gefahr ist heute allerdings nicht mehr lebensbedrohlich.

  • Und so hat sich diese Angst im Laufe der Zeit verloren.

Sie kann also durch Konditionierung gelernt werden! Und natürlich auch wieder verloren gehen – je nachdem, welche Notwendigkeit besteht. Häufig führen auch ganz bestimmte Assoziationen zu einer (mehr oder weniger starken) Angst – auch, wenn diese rational nicht erklärbar sind. Doch können diese teilweise lähmend wirken – und gravierende Auswirkungen auf den Alltag des Einzelnen haben!